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Eine bessere Welt ohne Religion? – Weltverbesserung ohne Religion!

Valentin Abgottspon

Valentin Abgottspon

Sonntag, 24. Mai 2015 - 10:50 Uhr

Wer zugibt, sich für die Verbesserung der Welt durch Wissenschaft und Technik zu interessieren, für rationale Politik, Freiheit und Kooperation eintritt, sieht sich von Zynikern oft als naiver Gutmensch bezeichnet. Um die Zustände für alle empfindungsfähigen Lebewesen auf unserer Erde zu verbessern muss die Welt nicht notwendig religionsfrei werden. Unsere Welt zu verbessern fällt aber leichter ohne religiösen oder anderen überwiegend irrationalen Ballast. Eine einigermassen durchgeführte Trennung von Staat und Kirchen und eine Zurückweisung der Zumutungen und Anmassungen von Religiösen durch Zivilgesellschaft dürfen als notwendige Voraussetzungen für Prosperität und Frieden gelten. Beleuchtet werden auch speziell schweizerische Probleme wie das Minarettverbot, das Kopfbedeckungs- oder Verhüllungsverbot und die Toleranztradition, welche gerade in der Schweiz oft eine Praxis des Desinteresses ist. Welche Bedeutung unsere Aktivitäten in Westeuropa für das gesamte Erdenrund haben, soll ebenfalls beleuchtet werden. Daneben ein paar Anekdoten und Kuriositäten aus dem Leben des Referenten und aus Begegnungen mit Atheisten sowie Nicht-Atheisten.

Valentin Abgottspon ist säkularer Aktivist und Lehrer. Neben der Tätigkeit als Pädagoge für Minderjährige bringt er auch Politikern, Richtern und Behörden bei, wie das mit der Trennung von Staat und Kirche besser funktionieren kann und religiöse Neutralität im Staatswesen, insbesondere an der Volksschule, besser durchgesetzt werden kann. Er wurde im Oktober 2010 von seiner Schulbehörde fristlos entlassen, weil er sich weigerte, ein Kruzifix in sein Klassenzimmer zu hängen und bei konfessionell-religiösen Anlässen mitzuwirken. Diese missbräuchliche Entlassung warf international Wellen. Das oberste kantonale Gericht hat die fristlose Entlassung inzwischen als unrechtmässig und unverhältnismässig eingestuft. Valentin Abgottspon setzte und setzt sich für die Einhaltung der Menschenrechte ein und vertritt eine evolutionär humanistische Haltung im Leben, Handeln, Denken und Konsumieren. Er ist Vize-Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz und Präsident der Sektion Wallis der FreidenkerInnen.