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"Religiöse und weltanschauliche Meinungsfreiheit"

13. und 14. März 2010 in Ludwigshafen

Veranstaltungsbericht (hpd)

Kennen Sie den § 166 StGB?

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungs-vereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Kinder und Religion: Kommentar zu "Expertenrat"

Unter der Überschrift "Der Expertenrat zum Thema: Wie halte ich es mit der Religion?" präsentierte das Hamburger Abendblatt die folgenden Empfehlungen für Eltern:

Sie sollten, auch wenn sie konfessionslos sind, Kindern erlauben, in die Kirche zu gehen oder sich taufen zu lassen. Im Jugendalter ist Kirchenzugehörigkeit oft identitätsstiftend. Das sollte man fördern. Was sich verbietet, ist Fundamentalismus, egal vor welchem religiösen Hintergrund.

...

Eltern sollten nicht aufgrund des Glaubens auf dogmatischen Verhaltensvorschriften bestehen oder das Bild eines Gottes vermitteln, der alles kontrolliert und jede Sünde bestraft. Das löst bei Kindern das Gefühl aus, verfolgt zu werden.

Unser kläglich Brot gib uns heute!

oder: Wer hat Angst vor der Evolutionären Ernährung?

Vortragsveranstaltung mit Dr. Sabine Paul

Sabine PaulFreitag, 29. Januar 2010 um 20:00 Uhr
im Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln

Veranstaltungsbericht (hpd)

Was jeder ahnt, aber keiner sagen darf: Diäten, Empfehlungen für gesunde Ernährung und Programme zur Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten sind sämtlich gescheitert. Menschen wollen und können offensichtlich nicht nach diesen Ratschlägen leben. Warum? Sie widersprechen unseren biologischen Programmen.

Eiskalt erwischt – Aufklärung im Härtetest

Infostand des Freiburger Regionalverbands am 19.12.2009 in der Freiburger Innenstadt

Infostand in Freiburg

Um es vorwegzunehmen: Ja, es gibt Angenehmeres, als bei realen -11 und gefühlten -22 Grad im nassen Schneematsch hinter einem Tisch zu stehen und sich vom kalten Wind den Schnee um das Gesicht blasen zu lassen. Dennoch hat eine Gruppe des IBKA-Regionalverbands Freiburg am Samstag, den 19.12.09, in der Freiburger Innenstadt ihr Transparent aufgehängt und den Infotisch aufgebaut, um am letzten Samstag vor Weihnachten den Passanten noch was Besinnliches mit auf den Weg zu geben. Denn Besinnung tut Not, nicht nur in diesen Tagen.

Infostand in Bremerhaven

Stand des IBKA in Hildesheim Hans-Jürgen Rosin

Am 03.12.2009 bauten einige IBKA-Mitglieder einen Informationsstand in Bremerhaven in der Uni auf. Grund war ein Vortrag von Dr. Schmidt-Salomon mit dem Thema "Ethik für nackte Affen".

Zu diesem Vortrag hatte die Philosophische Gesellschaft Bremerhaven eingeladen. Es waren ca. 100 Zuhörer in den Vorlesungssaal gekommen.
Der Stand des IBKA war im Flur im Zugangsbereich des Hörsaals aufgestellt, so dass sich alle Besucher "im Vorbeigehen" über unseren Verband informieren und mit Informationsmaterial versorgen konnten.

Unglaubliche finanzielle Verflechtung von Kirche und Land Baden-Württemberg

Auszüge aus einem Flugblatt des Freiburger Regionalverbands, Dezember 2009

Sechs Punkte zum Nachdenken !!!


Wussten Sie, dass...
  1. ... die Kirchen und Religionsgemeinschaften von der Grundsteuer befreit sind?
    Grundsteuerfrei sind nicht nur die Wohnungen von Bischöfen, Priestern und Kirchendienern, sondern auch der übrige, riesige Grundbesitz– der gesamte land- und forstwirtschaftliche Besitz der Kirchen sowie ihre innerstädtischen Grundstücke– bis hin zu den von den Kirchen verpachteten Gaststätten!

NRW-Atheisten: Bücher für den Bundespräsidenten

Pressemitteilung vom 11.12.2009

Lindlar - Der Landesverband NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) ruft die Bevölkerung auf, dem Bundespräsidenten Horst Köhler zum Weihnachtsfest Bücher zu schenken. Köhler sagte diese Woche in Münster, die Bibel sei für ihn das wichtigste Buch, das er kenne.

Bundespräsident Köhler zeichnet unkritisches Idealbild der Bibel

Pressemitteilung vom 10.12.2009

Kritik an den Aussagen von Bundespräsident Horst Köhler zur Bibel übt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). "Die Bibel ist ein vielschichtiges und in Teilen sogar inhumanes Buch", sagt Rudolf Ladwig, Zweiter Vorsitzender des IBKA. "Den Anspruch, auch in der heutigen Gesellschaft ethische Orientierung zu bieten, kann sie nicht einlösen."

IBKA-Aktivitäten in Niedersachsen

Stand des IBKA in Hildesheim Hans-Jürgen Rosin

Die "Ortsgruppe Hildesheim" des IBKA baute um 10:00 Uhr am Samstag dem 31.10.2009, dem Reformationstag, in der Hildesheimer Fußgängerzone, direkt am "Huckup" (einem stadtbekannten Denkmal zu einer Hildesheimer Sage) ihren Infostand auf.

Trotz des kalten Wetters waren die vier IBKA-Mitglieder guter Dinge und freuten sich auf den Ansturm der Interessenten oder auch auf Menschen mit anderer Weltanschauung. Das erste Gespräch kam dann auch nach kurzer Zeit mit einer älteren Dame zustande, die ebenfalls der Meinung des Plakats ("ohne Trennung von Staat und Kirche keine Demokratie") war und wissen wollte, wie wir denn dem Ziel näher kommen wollten. Sie wünschte uns gutes Gelingen.

Urteil zur Sonntagsöffnung: Im Zweifel für die Kirchen?

Dass Läden in Berlin an allen Adventssonntagen geöffnet haben dürfen, ging dem Bundesverfassungsgericht zu weit. Es gab einer Klage der Kirchen statt und kippte die entsprechende Regelung im Berliner Ladenöffnungsgesetz.

Was aber gab den Kirchen die Berechtigung, gegen die Regelungen zum Sonntagseinkauf das Bundesverfassungsgericht anzurufen? Am Sonntagvormittag, an dem Gottesdienste üblicherweise stattfinden, müssen auch nach dem Berliner Gesetz die Geschäfte geschlossen bleiben. Eine Beeinträchtigung der Gottesdienste war somit ausgeschlossen. Dennoch wurde den Kirchen das Recht zugebilligt, einen weitergehenden Sonntagsschutz einzuklagen. Einen kritischen Kommentar zum Urteil veröffentlichte Jurist Gerhard Czermak beim hpd. (03.12.2009)