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Erster Düsseldorfer Stammtisch

Gabi Bokeloh

Der erste Düsseldorfer IBKA Stammtisch fand am 5. Juni um 20.30 Uhr im Paulaner am Kommödchen, Mutter-Ey-Str. 1, 40213 Düsseldorf, im Anschluss an die Buskampagne, statt. Mit neun Teilnehmern fanden angeregte Diskussionen und Unterhaltungen statt. Dem "Echo" dieses Abends zufolge gibt es reges Interesse an einem regelmäßigen Düsseldorfer Stammtisch.

Staatliche Schule mit christlicher Ausrichtung stößt auf Protest

Im thüringischen Worbis will die CDU eine staatliche Grundschule mit christlicher Ausrichtung einrichten – ein klarer Verstoß gegen den Grundsatz der weltanschaulichen Neutralität, der an staatlichen Schulen außerhalb des Religionsunterrichts zu gelten hat. Gegen diese Pläne hat sich eine Initiative für eine weltanschaulich und religiös neutrale Schule formiert. (27.05.2009)

"Homo-Heilung" hat an staatlichen Universitäten nichts zu suchen

Pressemitteilung vom 19.05.2009

Gegen den Auftritt von Referenten der Organisationen "Wüstenstrom" und "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft" beim Marburger Kongress für Psychotherapie und Seelsorge wendet sich der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).

"Ein solcher Kongress disqualifiziert sich selbst, wenn er religiös motivierter Pseudowissenschaft ein Podium bietet", sagte René Hartmann, Zweiter Vorsitzender des IBKA.

Der Atheistenbus kommt!

Tourbus

Nachdem fast alle lokalen Verkehrsbetriebe in Deutschland es abgelehnt haben, auf ihren Bussen atheistische Werbung zu erlauben, organisiert die Buskampagne nun eine Bustour durch Deutschland: Tourplan. Bericht beim Humanistischen Pressedienst. Siehe auch: Säkulare Werbekampagne in Deutschland.

Tourplan für Köln/Bonn/Düsseldorf

Die Gottlosen kommen
Kölner Stadt Revue im Juni 2009 zur Buskampagne

(Zuletzt aktualisiert am 30.05.2009)

Pro Reli verliert Volksentscheid - Kirchen kapern den Ethikunterricht

Der Kulturkampf der Religionslobby geht auch in Berlin nur in die nächste Runde

Kommentar von Rudolf Ladwig beim hpd: Kirchen kapern den Ethikunterricht

Pro Reli gescheitert – Ethik in Berlin weiter für alle

Der Versuch von Pro Reli, das integrative Fach Ethik in Berlin zu kippen und den konfessionellen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach zu installieren, ist trotz gewaltigen Aufwands und einer mit fragwürdigen Parolen geführten Kampagne fehlgeschlagen.

Pro Reli blieb nicht nur weit unter den erforderlichen 611.000 Ja-Stimmen, sondern es haben auch von den Teilnehmern der Abstimmung mehr mit Nein gestimmt (51,3%) als mit Ja (48,5%).

Der Ethikunterricht für alle ist von kirchennahen Kräften seit seiner Einführung im Jahr 2006 bekämpft worden. Ein solcher Unterricht verletze die Religionsfreiheit, so die Argumentation. Wenn Schüler/innen Religionsunterricht nicht anstelle von Ethik, sondern nur zusätzlich belegen könnten, sei dies eine unzumutbare Mehrbelastung.

Nachdem man bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen war, aber eine Niederlage kassiert hatte (BVerfG, 1 BvR 2780/06), wurde die Initiative Pro Reli ins Leben gerufen, um per Volksentscheid den konfessionsgebundenen Religionsunterricht wie in anderen Bundesländern zum ordentlichen Lehrfach zu machen und eine Wahlpflicht zwischen Ethik und Religion einzuführen. Eine der Konsequenzen wäre eine Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der Glaubenszugehörigkeit gewesen. Genau um dies zu vermeiden, war angesichts der besonderen Situation in Berlin der verpflichtende Ethikunterricht eingeführt worden.

Zu den Befürwortern von Pro Reli zählten neben den Kirchen, der CDU und der FDP auch große Teile der SPD. So verglich Bundestags-Vizepräsident und ZdK-Mitglied Thierse den Berliner Ethikunterricht mit dem "staatlich verordneter Weltanschauungsunterricht" der DDR, und Kanzlerkandidat Steinmeier unterschrieb für Pro Reli. Bei der Berliner SPD sorgte dies für Irritationen, man ließ sich dort aber in der Frage des Ethikunterrichts nicht beirren.

Kirchenaustritt gebührenfrei für Schüler

Rainer Ponitka

26.04.2009

Seit Februar dauerte eine Beratung von religionsmündigen Schülern in NRW zum kostenfreien Kirchenaustritt an. Im April war es soweit: Wie durch die Gesetzeslage vorgegeben, traten die Schüler, die noch bei ihren Eltern wohnen, beim Amtsgericht kostenlos aus der Kirche aus; ohne einen Einkommensnachweis - geschweige denn, den der Eltern - beibringen zu müssen!

NRW-Atheisten: 1. Mai auf dem Kölner Heumarkt

Rainer Ponitka

Foto IBKA-InfotischWie schon 2008 präsentierte sich der IBKA NRW am 1.Mai 2009 mit seinem Info-Tisch auf dem Kölner Heumarkt. Das Wetter war hervorragend, viele Menschen nutzten den Tag zum Spaziergang durch die Kölner Altstadt. Der Standplatz des IBKA lag genau am Zugang des Heumarktes aus Richtung des Kölner Gürzenich, so konnten wir gar nicht übersehen werden.

Atheismus fordert keine Opfer

Dr. Christian Brücker

Ein Kommentar zur Osterpredigt von Bischof Walter Mixa am 12.4.2009

Walter Mixa macht sich Sorgen. Um die Menschenrechte. Sagt er jedenfalls. „Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet.”

Das ist seltsam. Denn Herr Mixa ist nicht etwa der Vertreter der Menschenrechtsliga oder so, nein, Herr Mixa ist ein hoher Repräsentant der katholischen Kirche. Richtig: genau der selben Kirche, die sich Jahrhunderte lang mit aller Kraft gegen die Idee der Menschenrechte gestemmt hat, und die bis 1967 noch alle Theologen hat schwören lassen, solchen gottlosen Ideen wie den Menschenrechten zu widerstehen.

Mixa warnt vor "aggressivem Atheismus"

"Gottlose Verhaltensweisen" angeprangert – mitfinanziert von steuerzahlenden Atheisten

Der Augsburger Bischof Walter Mixa beklagt in seiner aktuellen Osterpredigt einen "zunehmend aggressiven Atheismus" und stellt u. a. einen Bezug zur NS-Diktatur her.

Kommentar vom IBKA-Vorsitzenden Rudolf Ladwig beim Humanistischen Pressedienst.