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UN-Menschenrechtsrat wird zum Kampf gegen Religionskritik missbraucht

Am 26. März 2009 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat auf Initiative Pakistans eine Resolution, die die "Diffamierung von Religionen" zur Menschenrechtsverletzung erklärt. Diese Resolution, die das "Recht" von Religionen, von Kritik verschont zu bleiben, zum Menschenrecht erklärt und so den Begriff der Menschenrechte auf den Kopf stellt, ist kein Einzelfall. Seit zehn Jahren versuchen islamische Staaten, die Vereinten Nationen zur Bekämpfung von Religionskritik zu instrumentalisieren.

Deutscher Filmstart von "Religulous"

Filmplakat Religulous

Vieles an den etablierten Religionen erscheint beim genaueren Hinsehen ziemlich abstrus und albern. Einer weitverbreiteten Ansicht zufolge gehört es sich aber nicht, dies zu thematisieren.

Die Macher des Films Religulous (von religious – religiös und ridiculous – lächerlich) scheren sich nicht um dieses Tabu. Fernsehtalker und Komiker Bill Maher konfrontiert im Film seine gottesfürchtigen Gesprächspartner mit einer Religionskritik, die ebenso humorvoll wie schonungslos ist. Deutscher Filmstart ist am 2. April 2009.

25 Jahre NRW-Konkordat: Atheisten fordern Kündigung

Pressemitteilung vom 26.03.2009

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen fordert die Kündigung des Staatskirchenvertrags von 1984, der der Theologie den Zugang zu den wissenschaftlichen Hochschulen des Landes sichert.

"Theologie ist keine Wissenschaft und hat an staatlichen Hochschulen nichts verloren. Wissenschaftliches Arbeiten zeichnet sich durch die Überprüfung und gegebenenfalls das Verwerfen einer Theorie aus. Der Glaube als Grundlage der Theologie stellt sich jedoch keiner Prüfung", sagt Landesvorstandsmitglied Dr. Christian Brücker.

Veranstaltung: Ausgrenzung im Namen Jesu?

Ausgrenzung im Namen Jesu - Problemfelder im christlichen Verhalten

Unter diesem Motto stand der Vortrag von Thomas Haus, Regionalleiter Chemnitz von "Homosexuelle und Kirche" am 2. April in Chemnitz.

Karfreitag 2009 - Let's Talk About Sex!

Ellen Kühl-Murges

„Religionsfreie Zone“ im Kölner Filmhaus

Am Karfreitag, einem der sog. stillen Feiertage, wurde das Kölner Filmhaus zur religionsfreien Zone erklärt. Nach der ersten erfolgreichen Veranstaltung des IBKA-Landesverbandes NRW im Jahre 2008 lud man erneut zur kritischen sowie „genüsslichen“ Reflexion der rigiden Feiertagsgesetzgebung ein.

Religionsfreie Zone - Heidenspaß statt Höllenqual

Politische Veranstaltung zum Feiertagsgesetz NRW

Das Feiertagsgesetz des Landes NRW besagt, dass in der Zeit von Gründonnerstag 18:00 Uhr bis Samstag 06:00 Uhr öffentliche sowie nichtöffentliche (außerhalb der eigenen Wohnung) Tanzveranstaltungen gänzlich verboten sind. Dies gilt ebenso für Veranstaltungen, Theater- und musikalische Aufführungen, Filmvorführungen, und Vorträge jeglicher Art, auch ernsten Charakters, während der Hauptzeit des Gottesdienstes.

Hier wird dem vermeintlichen Anspruch des christlichen Glaubens nach Trauer und Andacht durch die Gesetzgebung ein Raum gegeben, dem sich alle Bürger zu unterwerfen haben, egal welcher Weltanschauung sie angehören.

Laizismus in Österreich

"Wir trennen jetzt Staat und Religion" – Robert Misik stellt in seinem Videocast laizistische Initiativen vor. (11.03.2009)

buskampagne.de

BUSKAMPAGNE.DE

Der IBKA unterstützt die säkulare Werbekampagne in Deutschland.

Dass Verkehrsbetriebe sich landauf, landab weigern, die Plakate an ihren Bussen zuzulassen, ist geradezu ein Beweis dafür, wie berechtigt eine solche Kampagne ist.

Während religiöse Werbung im öffentlichen Raum geradezu alltäglich ist, wird es andererseits offenbar nicht gern gesehen, wenn Nichtreligiöse mit ihren Überzeugungen an die Öffentlichkeit gehen. Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die gesellschaftliche Situation in einem Land, in dem über ein Drittel der Menschen keiner Konfession angehört.

Veranstaltung des IBKA Freiburg: „Humanes Sterben - eine Frage der Weltanschauung?“

Vortrag von Gerhard Rampp, Vizepräsident der
Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.

am 08.04.09, um 20:00 Uhr im Cafe Velo, Freiburg
(im MOBILE, direkt an der Stadtbahnbrücke Hauptbahnhof)

Veranstaltungsbericht

Evolutionstag statt Himmelfahrt?

Die Giordano-Bruno-Stiftung fordert in einer Petition mit Unterschriftenaktion die Umbenennung von "Christi Himmelfahrt" in "Evolutionstag".

Der Vorstoß erfuhr einiges an medialer Aufmerksamkeit, so berichtete Spiegel online darüber. Tatsache ist, dass der christlich dominierte Feiertagskalender die gesellschaftliche Realität nicht mehr widerspiegelt. Der IBKA hatte im Jahr 2003 vorgeschlagen, die gesetzlich vorgeschriebenen religiösen Feiertage durch ein individuelles Kontingent an Feiertagen zu ersetzen. (René Hartmann, 27.02.2009)

Gerd Lüdemann unterliegt vor dem Bundesverfassungsgericht

Der Theologieprofessor Gerd Lüdemann ist mit seiner Verfassungsbeschwerde gegen den Ausschluss von der Ausbildung angehender Theologen gescheitert.

Lüdemann hat sich von zentralen Aussagen des Christentums losgesagt. Damit zog er die logische Konsequenz aus den zahllosen Ungereimtheiten und Widersprüchen, die sich bei einer eingehenden Beschäftigung mit den Grundlagen des christlichen Glaubens unweigerlich auftun.