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Ägyptische Regierung greift durch gegen Islamkritik im Internet

Ein ägyptischer Blogger ist u.a. wegen islamkritischer Beiträge zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Meldung bei Telepolis

(24.02.2007)

Die Ablehnung eines Glaubens ist legitim

Offener Brief an Ekin Deligöz

Sehr geehrte Frau Deligöz,

nicht ohne Irritation nimmt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e. V. (IBKA) Ihre Äußerungen zur Gründung des "Zentralrats der Ex-Muslime" zur Kenntnis.

"Wir haben abgeschworen!"

Pressekonferenz des Zentralrats der Ex-Muslime in Berlin

Am 28.2. 2007 fand in Berlin die erste Pressekonferenz des neu gegründeten "Zentralrats der Ex-Muslime" statt. Im Rahmen dieser Konferenz wurde die Kampagne "Wir haben abgeschworen!" vorgestellt.

Der IBKA-Vorstand hielt diese Neugründung für überfällig und hatte daher im Vorfeld bereits intensiv mit den Vereinsgründern zusammengearbeitet. Als bereits geplantes gemeinsames Projekt - in Kooperation mit weiteren Partnern - wurde in der Pressekonferenz eine "kritische Islamkonferenz" angekündigt.

Zentralrat der Ex-Muslime

„Aufklären statt Verschleiern!“. Kritische Islamkonferenz

Etikettenschwindel „Wort zum Freitag“

Pressemitteilung vom 08.02.2007

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) kritisiert das Vorhaben des ZDF, ein islamisches „Wort zum Freitag“ als Pendant zum christlichen „Wort zum Sonntag“ in sein aus Gebühren finanziertes Programm aufzunehmen, und fordert, die Bevorzugung von Religionsgemeinschaften in den öffentlich-rechtlichen Medien zu beenden.

Der IBKA erklärt hierzu:

Aus neutraler Perspektive betrachtet stellt das öffentlich-rechtliche Fernsehen den Kirchen, z. B. mit dem „Wort zum Sonntag“, kostenlose Werbezeit zur Verfügung. Obwohl die Kosten für derartige Sendungen von allen Gebührenzahlern getragen werden, liegt die inhaltliche Verantwortung allein bei kirchlich Beauftragten – von der Konzeption bis zur Realisierung. Mithin handelt es sich hierbei um parteiliche Darstellungen vor dem Hintergrund des jeweiligen kirchenchristlichen Bekenntnisses sowie kirchenpolitischer Erwägungen.

Ausgerechnet diese christliche Kirchenlobbyredaktion des ZDF soll nun das „Wort zum Freitag“ „als ein weiteres Element der Auseinandersetzung mit dem Islam“ gestalten. Da wäre es nur recht, wenn demnächst im Gegenzug ein Imam das „Wort zum Sonntag“ spricht. Abgesehen davon bezweifelt der IBKA stark die Glaubwürdigkeit bzw. Relevanz eines solchen Formats bei Bürgern moslemischen Glaubens und damit den Erfolg der unterstellten „guten Absichten“ der christlichen Initiatoren eines nur vermeintlich islamischen „Worts zum Freitag“.

"Mich stört die Art und Weise, in der sich die Kirchen als moralische Instanz präsentieren"

In einem Interview in der jungen Welt äußert sich die feministische Filmemacherin Helke Sander u.a. kritisch zu Kirchen und Medien. (31.01.2007)

"Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität"

Pressemitteilung vom 24.01.2007

Beim „Internationalen Soldatengottesdienst“ am Donnerstag, den 11. Januar 2007, im Kölner Dom, an dem der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz-Josef Jung, der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhahn und der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma teilnahmen, beschimpfte Kardinal Meisner einen großen Teil der Menschen indem er in seiner Predigt äußerte, dass Menschlichkeit ohne Gottesglauben in Brutalität verkomme.

Offener Brief zur Predigt Kardinal Meisners zum internationalen Soldatengottesdienst

OFFENER BRIEF

Predigt Kardinal Meisners zum internationalen Soldatengottesdienst am 11.01.2007

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Fritz Schramma,

durch Veröffentlichungen in den Medien erfuhren wir von Ihrer Teilnahme am sogenannten „Internationalen Soldatengottesdienst“ am Donnerstag, den 11.01.2007, im Kölner Dom.

Der Landesvorstand NRW des IBKA e.V. (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) stellt Ihnen die Frage, wie Sie die, unserer Auffassung nach, volksverhetzenden Aussagen von Herr Meisner gegen Nicht- und Andersgläubige mit Ihrer Funktion als demokratisch gewählter Vertreter aller Kölner Bürgerinnen und Bürger in Einklang bringen wollen?

Papst Pius XII. und der Mord an den europäischen Juden

Als Hitler 6 Millionen Juden ermordete, schwieg der Papst. Um dieses Schweigen zu rechtfertigen, wurde mehrfach auf das Beispiel der Niederlande verwiesen. Dort hatte Bischof de Jong deutlich Stellung gegen die Deportationen bezogen. Angeblich verschlimmerte er damit die Situation der Juden im Lande. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass das Gegenteil der Fall war. Der Protest de Jongs konnte vielen Verfolgten das Leben retten und bewies so, dass das Schweigen des Papstes zum Holocaust die falsche Entscheidung war.

Der Koran - Das Werk autoritärer Religion

„Der Kampf der Kulturen“ wird immer mehr auch zu einem „Kampf der Religionen“. Das Unmenschliche, das in der Welt geschieht, hat oft seine Ursachen in uralten „göttlichen“ Vorgaben und der menschlichen Beharrlichkeit, an ihnen festzuhalten.

§ 166 StGB – Forderung nach Abschaffung des "Gotteslästerungsparagraphen" erregte die Gemüter

Die Gelegenheit schien günstig. Selten hatten sich Politiker, quer durch die Parteien, in solcher Einmütigkeit zu den Freiheitsrechten des Grundgesetzes bekannt wie Ende September 2006, nachdem die Mozart-Oper "Idomeneo" in Berlin vom Spielplan abgesetzt worden war, aus Angst vor islamistischen Übergriffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einer "unnötigen Schere im Kopf" und erklärte: "Aber über die Freiheit der Kunst, über die Freiheit der Rede, der Presse, der Meinung, der Religion lässt sich nicht streiten. Hier kann und darf es keine Kompromisse geben." (Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2006)