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Atheistische Weltkonferenz in Indien

Vom 5.-7. Januar 2007 fand in Vijayadawa (Indien) unter dem Motto "Die Notwendigkeit des Atheismus" die 6. Atheistische Weltkonferenz statt.

Erklärung der Konferenz (Englisch)

Tagesseminar "Kirche und Staat"

Am 09.12.06 veranstalten JungdemokratInnen / Junge Linke Landesverband Rheinland Pfalz in Bad Kreuznach ein Tagesseminar zum Thema "Kirche und Staat". Vom IBKA ist Ellen Kühl-Murges als Gastreferentin anwesend.

Kommunale Mission Erkrath

Pressemitteilung des IBKA Landesverbands NRW vom 28.11.2006

Die katholische Kindertagesstätte St. Katharina in 40699 Erkrath soll in kommunale Trägerschaft übergehen – trotzdem soll weiterhin eine katholische Erziehung der Kinder stattfinden, ebenso soll der Pfarrgemeinde auch nach der Aufgabe der Trägerschaft eine weitere Mitsprache in Personalfragen eingeräumt werden. So die Neue Ruhr/Rhein Zeitung (NRZ) am 23.11.2006.

Der Landesverband NRW des IBKA e.V. fragt, wie und ob der kommunale Träger die Kollision missionarischer Zielsetzung eines katholischen Kindergartenkonzeptes mit den Grundrechten konfessionsloser oder Kinder anderer Glaubenszugehörigkeit ausschließen wird, ohne diesen eine Ausgrenzung oder Sonderbehandlung angedeihen zu lassen.

Wikipedia - bröckelt ein Denkmal?

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia erfreut sich bei den Internet-Nutzern großen Zuspruchs. Doch in letzter Zeit häufen sich speziell bei der deutschen Wikipedia Vorfälle, die einen nachdenklich werden lassen. In dem Artikel Wikipedia - die freie Enzyklopädie? ließ der humanistische Pressedienst kürzlich Kritiker zu Wort kommen. (08.11.2006)

Beckstein: Kirchen sollen Volksparteien stützen

Vor der EKD-Synode in Würzburg erklärte Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU), die Kirchenmitglieder sollten die großen Volksparteien stärken. (idea-Meldung)

Dass Politiker sich auf kirchlichen Veranstaltungen die Klinke in die Hand geben, gehört seit langem zum gewohnten Bild. Aber selbst wenn man zugesteht, dass darin persönliche Glaubensüberzeugungen zum Ausdruck kommen, muss doch die Selbstverständlichkeit befremden, mit der Politik und kirchliche Interessen vermischt werden.

Grundrechte wichtiger als Kirchenfinanzierung

Pressemitteilung vom 06.11.2006

Im Rahmen der von der regierenden Koalition geplanten Unternehmenssteuerreform ist beabsichtigt, den Banken die Aufgabe zuzuweisen, eine an die Abgeltungssteuer von Kapitalerträgen gekoppelte Kirchensteuer abzuführen. Hierzu sollen die Steuerpflichtigen verpflichtet werden, gegenüber ihrer Bank eine Bescheinigung über die Kirchenmitgliedschaft vorzulegen.

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) erklärt dazu:

Die Pläne der Bundesregierung führen zu einer Ausweitung der bereits jetzt mehr als fragwürdigen Privilegien der Großkirchen. Bereits jetzt erfährt der Arbeitgeber über die Lohnsteuerkarte von der Konfessionszugehörigkeit des Arbeitnehmers, was einen schwerwiegenden Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt. Dazu soll nun auch noch die Pflicht hinzukommen, seiner Bank gegenüber die Konfessionszugehörigkeit zu erklären – all dies, um den Großkirchen eine bequeme Finanzierung über die Finanzämter zu gewährleisten.

Das verfassungsmäßig garantierte Recht, seine Religionszugehörigkeit nicht offenbaren zu müssen, wurde schon bisher bedenkenlos den Interessen der Kirchen geopfert, und die vorliegenden Pläne der Bundesregierung setzen nun noch eins drauf. Indem die Kirchenfinanzierung als staatliche Aufgabe begriffen wird, wird zugleich deutlich, wie weit Deutschland von der Verwirklichung einer Trennung von Staat und Kirche, die diesen Namen verdient, entfernt ist.

Werteunterricht in der pluralistischen Gesellschaft

Beiträge von der Tagung "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es!" Oktober 2006 in Berlin als MP3 Audio:

Muslime in die Rundfunkräte?

Die Giordano Bruno Stiftung äußert sich in einem offenen Brief (PDF) kritisch über Pläne, Muslime in die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender aufzunehmen und dort „islamisch geprägte Sendungen“ auszustrahlen. (Bericht des Humanistischen Pressdienstes) (01.11.2006)

Erwin-Fischer-Preis 2006 für Nesin Vakfi

Am 21. Oktober 2006 wurde zum fünften Mal der Erwin-Fischer-Preis verliehen – erstmals nicht an eine Person, sondern an eine Organisation: die Nesin-Stiftung (siehe IBKA-Rundbrief Mai 2005, S. 39-41) in der Türkei. Der Humanistische Pressedienst berichtete.

Humanistischer Pressedienst gestartet

Am 20. Oktober 2006 wurde der Humanistische Pressedienst, der dem säkularen Humanismus eine Stimme geben soll, offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.