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Kopftuchverbot verstößt gegen Gleichbehandlung

Zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart, einer muslimischen Lehrerin das Kopftuchtragen im Unterricht zu gestatten, liegt inzwischen die schriftliche Urteilsbegründung vor, berichtet die FAZ.

"Papst gsehng?" - Religionsfreie Zone 2006

Papst Benedikt besucht Bayern. Dieses für den Steuerzahler nicht ganz billige Ereignis ist Anlass für eine Reihe alternativer Veranstaltungen in München und Regensburg. Mehr Infos unter www.religionsfreie-zone.de/2006 und www.bfg-bayern.de/regensburg-papst.htm.

Atheistische Konferenz auf Island

Beiträge von der internationalen atheistischen Konferenz am 24. und 25. Juni auf Island als MP3-Audiodateien:

Star Trek Filmautor bekennt sich zum Atheismus

Brannon Braga auf internationaler Konferenz in Reykjavik

Der Autor von 150 Folgen Star Trek nahm an der internationalen Atheistenkonfenz in Reykjavik am 25. Juni 2006 teil und sprach vor 90 Leuten zum Thema „Star Trek als atheistische Mythologie“. Die von isländischen und amerikanischen Atheisten organisierte Konferenz hatte Braga eingeladen, über seine Erfahrungen als Star Trek Autor und seine Beziehung zur Religion zu sprechen.

Antidiskriminierungsgesetz: Weltanschauung entfällt, Religion bleibt

CDU und SPD haben sich auf Änderungen am geplanten Antidiskriminierungsgesetz geeinigt. Danach entfällt das zivilrechtliche Verbot der Benachteiligung wegen einer Weltanschauung, wohingegen gegen eine Benachteiligung wegen der Religion geklagt werden kann. Damit soll angeblich verhindert werden, dass Anhänger rechtsradikalen Gedankenguts sich das Gesetz zunutze machen.

Sächsischer Bildungsplan: Mission bleibt draußen

Zum Eklat kam es in der Debatte um den Sächsischen Bildungsplan für Kindergärten: Ein Papier der evangelischen Landeskirche zum Thema „Religiöse Erziehung“ sollte nach dem Willen der sächsischen Bildungsministerin Helma Orosz (CDU) dort als viertes Kapitel erscheinen.

Doch es geschah unerhörtes: Gegen den Coup der Ministerin erhob sich Protest. Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gisela Schwarz, forderte, das Kapitel wieder zu streichen, und der familienpolitische Sprecher der Linksfraktion.PDS, Falk Neubert, verließ gar den Fachbeirat zum Bildungsplan.

Wa(h)re Nächstenliebe - Arbeiten bei Caritas und Diakonie

Veranstaltung mit Carsten Frerk

Donnerstag, 1. Juni 2006, 20 Uhr
Frankfurt, Finkenhofstr. 17, Café Wiesengrund

Nächstenliebe: ein schöner Gedanke in unserer oft rauhen Welt. An wen denkt man spontan, wenn's um tätige Nächstenliebe geht? An die vielen Mitarbeiter von Caritas und Diakonie, die in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder in Kindergärten arbeiten? An soziales Engagement der Kirchen?

Quittung für den Kirchenaustritt: Entlassung und Arbeitslosengeldsperre

Dass der Kirchenaustritt eines Menschen, der bei einem kirchlichen Arbeitgeber beschäftigt ist, in der Regel die Entlassung nach sich zieht, dürfte bekannt sein. Doch nicht nur das: Auch das Arbeitslosengeld kann gesperrt werden – mit der Begründung, dass der Betreffende seine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt hat!

„Popetown“ darf ausgestrahlt werden

Das Landgericht München lehnt die Einstweilige Verfügung des katholischen Ordinariats München, das die Ausstrahlung der ersten Folge der umstrittenen Satire „Popetown“ verhindern wollte, ab. Zuvor strebte das Gericht einen Vergleich an.

Das Gericht sieht die Sendung als nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu gefährden und begründet: "Richtig ist zwar, dass bereits die Ankündigung der fraglichen Sendung und deren Bewerbung durch die Antragsgegner vielfältige Reaktionen hervorgerufen haben. Diese bewegten sich jedoch sämtlich auf der Ebene des sachlichen Diskurses mit den Vorabveröffentlichungen, ohne die Gefahr einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Dimension zu erreichen."

Sektenbeauftragter: Rituelle Stadionreinigung ist "schlechter Budenzauber"

Das Berliner Olympiastadion und das Leipziger Zentralstadion wurden von einem Schamanen aus Ecuador einer rituellen Reinigung unterzogen. Die gleiche Zeremonie soll in allen Stadien der Fußball-WM durchgeführt werden. Damit soll für "sanften Tourismus" im Amazonasbecken geworben werden. (idea-Meldung)

Wenig Gefallen an der Aktion fand der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Pfarrer Thomas Gandow. Er nannte sie "dummes Zeug und schlechten Budenzauber".