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Die Aziz-Nesin-Stiftung in der Türkei

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2005

[Neuere Artikel: Erwin-Fischer-Preis 2006 für Nesin Vakfi, Nesin-Stiftung von Überschwemmungen getroffen – ergänzt 11.10.2009]

Der atheistische türkische Schrift­steller Aziz Nesin war 1995 kurz vor seinem Tode Gast beim IBKA in Heidenheim. Die Veranstaltung muss­te damals aus Sicherheitsgründen nichtöffentlich durchgeführt werden. Nach Nesins Tod ist der Kontakt des IBKA zur Nesin-Stiftung in der Türkei – im Unterschied zum bfg München – leider eingeschlafen. Ali Nesin, der Sohn von Aziz Nesin und Leiter der Stiftung, ist Mitglied im IBKA-Beirat.

Vorfahrt für Gott

Artikel von Carsten Frerk aus Jungle World über die Tätigkeit der kirchlichen Wohlfahrtsverbände. (07.04.2005)

Interview mit Carsten Frerk

Interview mit Carsten Frerk aus Junge Welt zu seinem neuen Buch Caritas und Diakonie in Deutschland. (22.06.2005)

Kreuz wird abgehängt

Kreistagsmitglieder können verlangen, dass ein im Sitzungssaal angebrachtes Kreuz während der Sitzungen abgehängt wird. Ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt wurde nun vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof bestätigt.

Neuer Internet-Buchshop

Dem aufklärerischen Denken verschrieben hat sich der neue Internet-Buchshop Denkladen.de. (05.05.2005)

Debatte zwischen Theologe und Religionskritiker

Am 26.4.05 fand an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine kontroverse Debatte statt zwischen dem amerikanischen Theologen Dr. William Lane Craig und Dr. Michael Schmidt-Salomon, Geschäftsführer der Giordano-Bruno-Stiftung und Mitglied des IBKA-Beirats. Die Redebeiträge sind auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung

Gerhard Haderer freigesprochen

Gerhard Haderer ist im Berufungsverfahren freigesprochen worden. In erster Instanz war der österreichische Karikaturist wegen der griechischen Ausgabe seines Buches "Das Leben des Jesus" zu sechs Monaten Haft verurteilt worden. (16.04.2005)

Der bessere Religionsunterricht

taz-Artikel zur Einführung eines "Werteunterrichts" in Berlin.

Die Hintergründe des kirchlichen Widerstands gegen einen staatlichen Werteunterricht beleuchtet der Artikel Den Kirchen geht es vor allem um die Missionierung aus dem IBKA-Webarchiv. (10.04.2005)

Tatort Hamburg: Auf zum letzten Gefecht!

Pressemitteilung:

Die Kirchen sind dabei, die letzte Bastion des einzigen mehrheitlich konfessions­freien Bundeslandes im Westen einzunehmen - und Hamburg scheint zu fallen.

Nachdem in allen Neuen Bundesländern die Staatskirchen-Anpassung als West-Standard durchgesetzt wurde und 2002 das Bundesland Bremen als vorletztes Bundesland einen Staat-Kirche-Vertrag ab­schloss, ist jetzt Hamburg das letzte Objekt kirchlicher 'Begierde' nach ent­schwindender Besitzstandswahrung.

IBKA: Grüne brechen Wahlversprechen: Kirchen dürfen weiterhin diskriminieren

Pressemitteilung vom 22.12.2004

Antidiskriminierungsgesetz

Grüne brechen Wahlversprechen: Kirchen dürfen weiterhin diskriminieren

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) bewertet den Entwurf für ein Antidiskriminierungsgesetz(1) als völlig unzureichend. Erst ein Strafverfahren der EU konnte die Bundesregierung überhaupt verspätet bewegen, die Umsetzung der beiden EU-Richtlinien endlich anzugehen, was auf Druck der Kirchen in der letzten Legislaturperiode noch gescheitert war. Entsprechend kirchenfreundlich ist der jetzige Entwurf ausgefallen. Die verbesserten Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierungen zur Wehr zu setzen, beziehen sich im Gesetzentwurf lediglich auf Formen einer "offenen Diskriminierung". Ein "Ausländer unerwünscht"-Schild am Eingang einer Diskothek wäre demnach unzulässig, der faktische Nichteinlass - nach inhaltlich nicht explizit angegebenen Selektionskriterien durch den Türsteher - jedoch nicht.