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Wertevermittlung durch Religionsunterricht

Interview mit der Pressesprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin

Aus: IBKA Rundbrief März 2000

Zur Zeit ist der Religionsunterricht in Berlin kein Pflichtfach. Aber trotz Ausübung von Druck durch die Kirchen wurde das Thema in den Koalitionsverhandlungen außen vor gelassen. In der SPD gab es eine klare Entscheidung gegen Religionsunterricht, und der Partner CDU wollte der Entscheidung des Gerichtes nicht vorgreifen.

Massive staatliche Repression gegen indische humanistisch-rationalistische Zeitschrift

Am 14. Dezember wurden die Redaktionsräume der Zeitschrift Vijaya Viharam durchsucht, zwei Mitarbeiter verhaftet, der Herausgeber Ramana Murty musste untertauchen. Angeblich hat ein Artikel die religiösen Gefühle von Muslimen verletzt.

Neuer Exorzismus-Fall?

Dem Mainzer Weihbischof Eisenbach wird vorgeworfen, unbefugt den sogenannten großen Exorzismus (Dämonenaustreibung) vorgenommen zu haben. Dabei soll es zu Körperverletzung und sexuellen Übergriffen gekommen sein. Ein Mainzer Ehepaar hat deswegen Strafanzeige gegen den Weihbischof erstattet, schreibt "Die Welt" in der Ausgabe vom 16. September.

Christen laufen Sturm gegen Theaterstück

Mit Demonstrationen, Schmäh- und Drohbriefen und sogar Bombendrohungen versuchen fundamentalistische Religionsanhänger, die Aufführung des Theaterstücks "Corpus Christi" im Heilbronner Stadttheater zu unterbinden.

Erfolgreicher Widerspruch gegen Kruzifix im Klassenraum

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Eltern einer bayerischen Schülerin Recht gegeben, die die Entfernung eines Kreuzes im Klassenraum verlangt hatten. In den Vorinstanzen waren die Eltern gescheitert. Das hat mit dem bayerischen Gesetz zu tun, das vorschreibt, dass in jedem Klassenraum ein Kreuz anzubringen ist. Die Eltern können der Anbringung "aus ernsthaften und einsehbaren Gründen des Glaubens oder der Weltanschauung" widersprechen. (Diese Regelung war eingeführt worden, nachdem das alte Gesetz vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt worden war.)

Skandal um Ersatzfach Werte und Normen

Skandal um Ersatzfach "Werte und Normen"

Werden Lehrkräfte zukünftig von Theologen ausgebildet?

Aus: MIZ 1/98

Fast alle Bundesländer haben mittlerweile einen Unterricht eingerichtet, den Schülerinnen und Schüler besuchen müssen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören oder sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben. Nichts könnte deutlicher machen, daß es sich hierbei um eine Zwangsmaßnahme gegen Religionsflüchtlinge handelt, als die Tatsache, daß es für die Lehrkräfte, die den konfessionslosen Kindern und Jugendlichen "Ethik" beibringen sollen, keinen Studiengang bzw. eine analoge Ausbildung gibt. Einzig in Niedersachsen gibt es ein Ausbildungsseminar, an dem eine Ausbildung für das dort Werte und Normen genannte Ersatzfach angeboten wird.

Ethikunterricht in Nordrhein-Westfalen: Presseerklärung des IBKA-Landesverbands

17.8.1997

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden nunmehr auch in Nordrhein-Westfalen, zunächst im Rahmen eines Schulversuchs, nichtchristliche, z.B. atheistische Schüler zum Besuch eines "Ersatzfaches" für die christliche Unterweisung ("Religionsunterricht") gezwungen, und so das Grundrecht auf Nichtteilnahme am Religionsunterricht unterlaufen.

Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich

Acta Apostolicae Sedis 25 [1933], 389ff. Reichsgesetzblatt von 1933, II, 679ff. [Deutscher und italienischer Text. In den A. A. S. hat das ganze Vertragswerk die Überschrift: Inter Sanctam Sedem et Germanicam Rempublicam Sollemnis Conventio, der italienische Text: Concordato fra la Santa Sede ed il Reich Germanico].

Siehe auch: 60 Jahre Reichskonkordat

IBKA zu Zensur im Fernsehen

Presseerklärung des IBKA vom 26.1.1997

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und AtheistInnen (IBKA) protestiert in aller Schärfe gegen die Absetzung der Sendung "Spott und Hohn fur Gott und Sohn", die am Sonntag, den 26.1.1997, um 17.30 Uhr in der ARD ausgestrahlt werden sollte.