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Internationales

Taslima Nasrin wendet sich an die Weltöffentlichkeit

Meldung vom Oktober 1998

Die von islamischen Fundamentalisten mit dem Tod bedrohte Schriftstellerin Taslima Nasrin hat sich aus ihrem Versteck mit folgendem Brief an die Weltöffentlichkeit gewandt:

Solidarität gegen Fanatismus

Michael Lewandowski

Ein Bericht von der Antifundamentalistischen Konferenz in Ankara, 20.-23. März 1997

Aus: MIZ 2/97

Daß religiöser Fundamentalismus, und keineswegs nur der islamischer Herkunft, einer der wesentlichen Faktoren ist, die ein friedliches Zusammenleben der Menschen verschiedener Kulturen und Überzeugungen aufs Äußerste erschweren, ist sicherlich einer der Gründe, Mitglied des IBKA zu werden. Wir in Deutschland kennen solche Probleme als Belästigung oder Schikanen durch Glockengeläut, berufliche Benachteiligung oder haarsträubende Privilegierung kirchlicher Institutionen.

Hilfe für die Lebenden, nicht nur Trost für die Sterbenden

Interview mit Mark Lindley über Religion und Atheismus in Indien

Aus: MIZ 3/97

Wann immer ihm seine Studien über Beethoven Zeit lassen, hält sich der amerikanische Musikwissenschaftler Mark Lindley in Indien auf. Mehrmals hat er bereits das Atheist Centre in Vijayawada besucht und die Arbeit Lavanams und seiner Geschwister kennengelernt. Am Rande der Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Anfang Mai sprach Gunnar Schedel mit ihm über das Kastenwesen, über religiöse Konflikte auf dem Subkontinent und den Stellenwert des Atheismus in der indischen Gesellschaft.

Belgien zwischen Versäulung und Laizität

Jean-François Maréchal

Zum Verhältnis von Staat und Kirche in einem komplizierten Land

Aus: MIZ 3/96

Es gibt einen Staat Belgien, aber eigentlich keine Belgier. Denn das Gebiet des heutigen Belgiens besteht aus einer Reihe von Regionen, die nur zufällig und zwangsweise im Laufe der Geschichte zusammengebracht wurden. In diesen Gebieten gibt es keine sprachliche, kulturelle, "nationale", "religiöse" oder politische Einheitlichkeit. Die selben Wörter haben im Norden und Süden, im Osten und Westen manchmal einen anderen Klang.

Frauenleben im islamischen Patriarchat

Heike Fischer

"Männer sollen vor Frauen bevorzugt werden..."1

Frauenleben im islamischen Patriarchat

Aus: MIZ 2/95

Interview mit Aziz Nesin

"Ich glaube nicht an die westliche Demokratie..."

Interview mit Aziz Nesin

Aus: MIZ 2/95

Er steht gleich nach Salman Rushdie und Taslima Nasrin auf der Abschußliste der muslimischen Fundamentalisten: der türkische Schriftsteller Aziz Nesin. Seit Jahrzehnten kämpft der Satiriker in seinem Heimatland für Demokratie und Laizismus, mehrmals hat in sein Engagement bereits ins Gefängnis gebracht. In der Rushdie-Affäre bezog er klar Stellung für den verfolgten Autor, fungierte als Herausgeber der türkischen Übersetzung der "Satanischen Verse" und setzte sich für ihren Abdruck in einer Tageszeitung ein. Am Rande der Mitgliederversammlung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Heidenheim hatten Rolf Heinrich und Gunnar Schedel die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.

42. Weltkongreß der Freidenker

Roland Ebert

Aus: MIZ 2/94

Mehr als hundert TeilnehmerInnen aus ganz Europa trafen sich in Wien, um am Kongreß ,,Freidenker und das massive Anwachsen des religiösen Fundamentalismus'' teilzunehmen. Die Brisanz des Leitthemas wurde durch das Ergebnis der wenige Tage zuvor stattgefundenen Wahlen in Italien mit dem gewaltigen Rechtsruck erneut bestätigt. Der Zusammenhang zwischen Religion und Politik beschäftigte fast alle RednerInnen.

Finanzierung der Kirchen in Europa

Gerhard Rampp

Wie finanzieren sich die Kirchen in den Staaten Europas?

Aus: MIZ 4/92

Das deutsche Kirchensteuersystem ist nicht einmalig, wird aber nur in wenigen Staaten in ähnlicher Weise praktiziert. Im internationalen Vergleich ist es als Mischform zwischen einem klassischen Staatskirchen-System und einer sauberen Trennung von Staat und Kirche einzustufen. Alle drei Modelle kommen in Europa in verschiedenen Varianten vor.1

Im europäischen Irrgarten

Gunnar Schedel

Editorial aus MIZ 4/92

Wenn sich die Staaten der Europäischen Gemeinschaft in absehbarer Zeit zu einem Bundesstaat zusammenschließen werden, wird sich für viele Bereiche die Frage stellen, ob Rechtsnormen und Regelungen vereinheitlicht oder völlig im Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Bundesstaates belassen werden. Die Unterschiede im Staatskirchenrecht sind allerdings so beträchtlich, daß es hier unwahrscheinlich erscheint, daß nicht zumindest ein Rahmen abgesteckt werden wird, innerhalb dessen nationale Besonderheiten geduldet werden. Diese Frage, inwieweit hier in Europaparlament und -bürokratie bereits Konzepte entwickelt worden sind und in welche Richtung denn diskutiert wird, erschien uns ein Schwerpunktthema wert.

Weder Staatsbürger noch Patrioten

Frank L. Schütte

Aus: MIZ 2/92

Vom 28. März bis 8. April 1991 weilten Ingrid Kaemmerer und ich als IBKA-Vertreter auf Einladung von "American Atheists" in den USA. Wir erwiderten damit einen Besuch von Madalyn O'Hair, Robin Murray-O'Hair und Jon G. Murray vom Oktober 1990 in Berlin (siehe MIZ 3-4/90). Am 30. März hielt ich auf dem XXI. Jahreskongreß von "American Atheists" in Phoenix/Arizona vor über 400 Delegierten aus sämtlichen US-Bundesstaaten das mit langanhaltendem Beifall bedachte Hauptreferat.