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Friedrich Schillers evolutionärer Weg zur Republik

Dr. Wilfried Noetzel

Deutsche Revolutionsnostalgiker verweisen gerne auf die sporadischen Republikversuche von Frankreichs Gnaden gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Die linksrheinischen Fortschrittsenklaven müssen ihnen als freilich unzureichende Beweise für die Demokratietauglichkeit der Deutschen herhalten, denen die Geschichte mehr als ein weiteres Jahrhundert länger den Feudalismus zumutete. Aber abgesehen davon, dass damals nicht alle Verhaltensweisen der siegreichen Volksarmee des Nachbarlandes von der Bevölkerung als charmant empfunden worden sind, machten es die Massaker der Jakobinerdiktatur und der Umschlag der revolutionären Emphase in eine nationalistische, unter ihrem größenwahnsinnigen Volkskaiser dann in eine imperialistische, vielen republikanisch gesonnenen deutschen Bürgern und Intellektuellen nicht gerade leicht, auf einen fundamentalen Wandel der politischen Verhältnisse zu hoffen. Um gleich mit einem Schillerzitat aus einem Brief vom 13. Juli 1793, dem Jahr des Untergangs der Mainzer Republik, zu beginnen:

Tagung: 200 Jahre Säkularisation

Aus: IBKA Rundbrief August 2002

Bereits im Rundbrief Mai 2002 (S. 26) wiesen wir auf die wissenschaftliche Fachtagung der Humanistischen Akademie, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Humanistischen Union, am 30. November / 1. Dezember 2002 hin. Das Thema geht auf eine Anregung des IBKA zurück. Nun liegt das Programm der Tagung vor. Der Eintritt ist frei. Tagungsleitung übernimmt Dr. Johannes Kandel.

IBKA: Ossip-K.-Flechtheim-Preis an Dr. Riggenmann

Ossip-K.-Flechtheim-Preis an Dr. Riggenmann

Aus: IBKA Rundbrief August 2002

Der Humanistische Verband Deutschland, Landesverband Berlin, verleiht in diesem Jahr erstmals den Ossip-K.-Flechtheim-Preis. Der Humanismus-Preis, welcher der Förderung von Aufklärung, Toleranz, Selbstbestimmung und der Einhaltung der Menschenrechte in der Gesellschaft dienen soll, ist mit 2500 Euro dotiert. Der HVD Berlin hat den Preis in Erinnerung an den 1998 verstorbenen Politologen und Zukunftsforscher Ossip K. Flechtheim als Theoretiker eines modernen Humanismus benannt.

Karlheinz Deschner erhielt Ludwig-Feuerbach-Preis

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2002

Gut zwei Monate nach der Erwin-Fischer-Preisverleihung wurde der Kirchenkritiker Karlheinz Deschner am 30. November 2001 durch den Bund für Geistesfreiheit Augsburg auch mit dem erstmals vergebenen Ludwig-Feuerbach-Preis geehrt.

Nachruf auf Ingrid Kämmerer

Der IBKA e.V. gedenkt seines Beiratsmitgliedes

Dr. Ingrid Kämmerer

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2001

(Foto Ingrid Kämmerer)Ihr Engagement und Kampf, speziell gegen den §218, waren sehr vielseitig:

Warum sind Sie aus der Kirche ausgetreten?

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2000

Neben einer lesenswerten Stellungnahme des IBKA-Regionalbeauftragten von Rheinland-Pfalz, Christoph Lammers, zum Streitpunkt "Wie kritikwürdig ist die katholische Kirche?", die als Gegenrede zu dem Historiker Prof. Hubert Mohr am 1.9.00 im Neuen Deutschland abgedruckt wurde, gab Lammers der Rheinpfalz nachfolgendes Interview, welches am 12.9.00 erschien:

Verleihung des Erwin-Fischer-Preises 2000

Festveranstaltung:
Verleihung des Erwin-Fischer-Preises an Ursula und Prof. Dr. Johannes Neumann

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2000

Die Festveranstaltung fand am 14. Oktober 2000 zum Ende des ersten Tages der Mitgliederversammlung in Roßdorf in der Tagungsstätte Bessunger Forst statt. Durch Artikel im Darmstädter Echo und in der Badischen Zeitung machte die Presse auf die Preisverleihung aufmerksam.

Erwin-Fischer-Preis an Karlheinz Deschner

Erwin-Fischer-Preis 2001:
Dr. Karlheinz Deschner als Aufklärer gewürdigt

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Ludger Lütkehaus

Ursula und Johannes Neumann erhalten Erwin-Fischer-Preis

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2000

Der Erwin-Fischer-Preis wird im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung am 14. Oktober 2000 in Roßdorf erstmals vergeben. Mit dem Preis will der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA e.V.) besondere Verdienste oder herausragenden Einsatz für die Trennung von Staat und Kirche, von Politik und Religion auszeichnen.

Mutige Pfarrer - geldgierige Humanisten?

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2000

Kennzeichen D (ZDF, 24. Mai 2000):

Anmoderiert wurde der Beitrag "Gott verlassen - Kirchen contra Jugendweihe" durch Ralf Zimmermann von Siefart mit seiner ganz eigenen Sicht deutsch-deutscher Empfindlichkeiten. Er sah in den geringen Kirchenmitgliedzahlen in Ostdeutschland eines der Hauptprobleme, warum die Mauer in den Köpfen so unüberwindlich ist. Die Atheisten sind also Schuld, wenn Ost und West nicht so recht zueinander finden. Aber, so Herr Zimmermann von Siefart, "mutige" Pfarrer, würden etwas dagegen tun.