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IBKA: Ossip-K.-Flechtheim-Preis an Dr. Riggenmann

Ossip-K.-Flechtheim-Preis an Dr. Riggenmann

Aus: IBKA Rundbrief August 2002

Der Humanistische Verband Deutschland, Landesverband Berlin, verleiht in diesem Jahr erstmals den Ossip-K.-Flechtheim-Preis. Der Humanismus-Preis, welcher der Förderung von Aufklärung, Toleranz, Selbstbestimmung und der Einhaltung der Menschenrechte in der Gesellschaft dienen soll, ist mit 2500 Euro dotiert. Der HVD Berlin hat den Preis in Erinnerung an den 1998 verstorbenen Politologen und Zukunftsforscher Ossip K. Flechtheim als Theoretiker eines modernen Humanismus benannt.

Erster Preisträger ist Dr. Konrad Riggenmann, Autor des Buches "Kruzifix und Holocaust" und bekannt geworden durch seinen Kampf als Lehrer gegen das gesetzliche Zwangskreuz im bayerischen Volksschulklassenzimmer (siehe IBKA-Rundbrief Mai 2002, S. 31-33; MIZ 1/02, S. 3-11 - darin insbes. S. 7 - und S. 12-14).

Dr. Groschopp, stellvertretender Bundesvorsitzender des HVD, merkte an, der Humanistische Verband ehre nicht nur das persönliche Engagement eines atheistischen Hauptschullehrers, sondern gebe damit auch das Zeichen, dass der Verband eine kirchen- und religionskritische Organisation bleibe, obwohl der HVD in den letzten Jahren hierzu doch eher moderatere Signale gesetzt hätte.

Dr. Konrad Riggenmann wird die Auszeichnung am 06. Oktober 2002, vormittags, im Marmorsaal des Palais am Festungsgraben in Berlin, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung, überreicht werden.