Ausgewählte Texte

Texte nach Themen

Regionen und AGs

Presse

Andere Informationsquellen

Diskussion

Über diese Seiten

Schule

Evangelische Schützenhilfe für Kreationisten

Für Aufregung sorgte der Themenabend des Fernsehsenders Arte über christlichen Fundamentalismus. Darin war berichtet worden, dass an zwei Gießener Schulen die biblische Schöpfungslehre als Alternative zur Evolutionstheorie unterrichtet wird.

Fundamentalisten bekommen eigene Schule

Wie der Spiegel berichtet, darf die fundamentalistische Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme" die Kinder ihrer Mitglieder in einer eigenen Privatschule unterrichten – ohne Sexualkunde und Evolutionslehre.

Kopftuchverbot verstößt gegen Gleichbehandlung

Zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart, einer muslimischen Lehrerin das Kopftuchtragen im Unterricht zu gestatten, liegt inzwischen die schriftliche Urteilsbegründung vor, berichtet die FAZ.

Bildungsziel: Mythos statt Wissen!

Pressemitteilung vom 30.03.2006

Konfessionslosenverband wendet sich gegen das geplante staatliche Bildungsziel "Ehrfurcht vor Gott" im NRW-Schulgesetz

Ein Gesetzesentwurf der nordrhein-westfälischen Landesregierung beabsichtigt die folgende Neuformulierung für den §2 des Schulgesetzes: "Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung."

Politischer Leitfaden: 2. Jugend und Bildung

Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Fähigkeit zur selbstbestimmten Lebensgestaltung zu entwickeln. Geeignete Voraussetzungen zu schaffen, ist Aufgabe von Eltern, Kindergärten und Schulen.

Um die Fähigkeit zur weltanschaulichen und religiösen Selbstbestimmung zu entwickeln, brauchen junge Menschen die Möglichkeit, entsprechend ihrer geistigen Reife unterschiedliche Auffassungen kennen zu lernen, nicht nur die Auffassungen ihrer Eltern.

Fachtagung Anthroposophie und Waldorfpädagogik

Auf dem vom IBKA mitausge­richteten Kongress "Die ewige Wieder­kehr des Religiösen" war ein Unter­suchungsgegenstand die Waldorfpäda­gogik. Allein in Deutschland werden in mittlerweile 191 Schulen und vielen Vorschuleinrichtungen Kinder nach den okkulten Vorstellungen des Anthropo­sophie-Begründers Rudolf Steiner erzo­gen. Doch die Waldorfschulen sind nur ein Zweig des anthroposophischen Impe­riums. Auch in Landwirtschaft und Kosmetikindustrie, in Medizin und Heil­pädagogik gibt es anthroposophisch orientierte Höfe, Betriebe, Kliniken. Zahlreiche Verbindungen in die Politik (am bekanntesten: Bundesinnenminister Otto Schily) machen die Anthroposophen zur gegenwärtig einflussreichsten Eso­terik-Vereinigung.

Der bessere Religionsunterricht

taz-Artikel zur Einführung eines "Werteunterrichts" in Berlin.

Die Hintergründe des kirchlichen Widerstands gegen einen staatlichen Werteunterricht beleuchtet der Artikel Den Kirchen geht es vor allem um die Missionierung aus dem IBKA-Webarchiv. (10.04.2005)

Schule und Weltanschauung

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2004

Verfassungsbeschwerde in Brandenburg ohne Erfolg

Die Verfassungsklage, die gegen das geänderte Branden­burger Schulgesetz an­gestrengt wurde, ist nicht zur Ent­schei­dung angenommen worden. Die Ände­rung, die am 1. August 2002 in Kraft getreten war, setzte den Kompromissvor­schlag des Bundesverfassungsgerichtes zum Religi­onsunterricht um. Die Ver­fassungsklage wurde von 60 evangelischen Eltern und Schülern angestrengt, denen der Kom­promiss nicht weit genug ging. Ihr pauschaler Vorwurf richtete sich darauf, dass der Religionsunterricht in Branden­burg gegenüber dem Unterrichtsfach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) in mehrfacher Hinsicht benach­teiligt werde und nach wie vor kein ordentliches Lehrfach sei. Die Beschwerde war den Richtern jedoch nicht differenziert genug begründet. Damit sind sämtliche den Religionsunterricht an den öffent­lichen Schulen des Landes Brandenburg betref­fenden Verfahren vor dem Bundes­verfas­sungsgericht erledigt. (1 BvR 1406/02)

Kopftuchstreit

Das Urteil, seine Folgen und die Diskussion im IBKA

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2003

Am 24. September hat das Bundes­verfassungsgericht (Aktenzeichen 2 BvR 1436/02) darüber geurteilt, ob die musli­mische Lehrerin Fareshta Ludin in baden-württembergischen Klassenzimmern ein Kopftuch tragen darf. Die Vorinstanzen hatten dem Dienstherrn Recht gegeben, der eine Anstellung als Grundschullehrerin nach Beendigung der Ausbildung nicht gestattete.

Das Kreuz mit dem islamischen Kopftuch

Fassung 2.10.2003

Zum Kopftuchurteil des BVerfG vom 24. 9. 2003 - 2 BvR 1436/02 (Fall Ludin)
Kurzdarstellung und Kommentar von Gerhard Czermak, Friedberg/ Bay.

Das von einer muslimischen Lehrerin im Staatsdienst getragene Kopftuch ist weit mehr als nur ein Stück Stoff. Es geht um nicht weniger als das Selbstverständnis des säkularen, freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaats. Daher ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit berechtigt.