Ausgewählte Texte

Texte nach Themen

Regionen und AGs

Presse

Andere Informationsquellen

Diskussion

Über diese Seiten

Schule

Abwahl des Religionsunterrichts erschwert

Profilbildung in der gymnasialen Oberstufe in NRW

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2003

An den nordrhein-westfälischen Gymnasien wird ab dem nächsten Schuljahr in der Oberstufe die so genannte "Profilbildung" eingeführt.

Profile vernetzen systematisch unterschiedliche Lernbereiche, z.B. durch die Kombination von zwei Unterrichtsfächern. Je nach Entscheidung der Schule beziehen sich die Profilangebote auf den gesamten Zeitraum der gymnasialen Oberstufe, mindestens aber auf die Jahrgangsstufen 12 und 13. Die Schulen sollen ihren Schülerinnen und Schülern ein möglichst differenziertes Angebot gleichwertiger Profile zur Wahl stellen. Die Belegung eines dieser Profile ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.

"Öffnung" der Konfessionsschulen in NRW?

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2003

Zu der Diskussion um eine von der NRW-CDU geforderte "Ausländerquote" an den nordrheinwestfälischen Schulen - Ziel ist die gleichmäßigere Verteilung des Migrantenanteiles -, sieht die migrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Sybille Haußmann, die Lösung auch in einer "Öffnung" der Schulen in kirchlicher "Trägerschaft" für muslimische Kinder.

Religionsunterricht - Ethik und zurück

Merkwürdige Vorgänge an einer nordrhein-westfälischen Berufsschule

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2003

Bayern: Lehrer erstritt Abhängen des Kreuzes

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2002

Gleich zu Beginn des Jahres gab es ein Urteil, das Bayern in Aufruhr versetzte. Der Spiegel sprach gar von "Revolution".

Unterrichtsfrei für Religionsverweigerer in Schleswig-Holstein

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2002

Schülerinnen und Schüler, die vom Religionsunterricht abgemeldet sind, konnten in Schleswig-Holstein bislang zu einem "Ersatzdienst" in einer beliebigen anderen Klasse verpflichtet werden, wenn nur der dortige Unterricht für sinnvoll erklärt wurde. So konnte religionsmündigen Schülern die Abwahl des Faches Religion verleidet und zugleich das Aufsichtsproblem gelöst werden.

Schulgottesdienst Pflicht für alle Kinder?

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2000

Eine konfessionslose Mutter aus Nordrhein-Westfalen konnte es kaum glauben, was ihre Tochter berichtete:

Zum Ende der Grundschulzeit lud der Klassenlehrer alle Kinder seiner 4. Klasse zum Abschlussgottesdienst am letzten Schultag in die Kirche ein. Das Mädchen, das - wie der Lehrer wusste - weder einer Kirche angehört, noch am Religionsunterricht teilnimmt, fragte nach: "Müssen da alle Kinder hin?" "Ja, alle", so der Lehrer.

Die Mutter hielt es für ein Missverständnis und fragte bei nächster Gelegenheit beim Lehrer nach: "Meine Tochter hat sich doch sicherlich verhört, dass alle Kinder zum Gottesdienst müssen?" Doch der junge Lehrer bestätigte: "Doooch, ist doch Abschlussgottesdienst."

Abschluss des Schulversuches 'Praktische Philosophie' in NRW

Der Abschluss des Schulversuches 'Praktische Philosophie' in NRW: Entwicklung und Perspektiven

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Birnbacher

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2001

Humanistische Union dokumentiert Verfassungsbruch in Brandenburg

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2001

Im Land Brandenburg gibt es - neben dem Disput um LER - einen Streit um Grundrechte, der die Verfassungsposition der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates betrifft und von bundesweiter Bedeutung ist. Es geht um Weltanschauungsunterricht. Hintergrund ist ein vom Brandenburger Bildungsministerium abgelehnter Antrag des Humanistischen Verbandes auf Durchführung eines Lebenskundeunterrichts zu gleichen Bedingungen, wie sie für den evangelischen Religionsunterricht gewährt werden. Rechtlich stützt sich der Humanistische Verband bei seinem Antrag auf das Grundgesetz und die Landesverfassung. Das GG schreibt die uneingeschränkte Gleichbehandlung von Weltanschauungs- mit Religionsgemeinschaften vor. Eine entsprechende Gleichbehandlungsklausel findet sich auch in der Brandenburger Landesverfassung.

Berliner SPD fordert Ethikunterricht für alle Schüler

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2001

Seit längerem versuchen in Berlin die Kirchen, die Landespolitik (SPD/CDU-Koalition) dazu zu bewegen, auf die Rechte aus Artikel 141 GG zu verzichten und konfessionellen Religionsunterricht – als ordentliches Lehrfach nach Art. 7,3 GG – einzuführen.

Im Herbst 2000 schien es so, als würde dies der zähen Lobbyarbeit – aufgrund einer den Kirchen oftmals gerne willfährigen Politik – auch gelingen. Der zuständige Berliner Bildungssenator Böger (SPD) favorisierte plötzlich – entgegen vorheriger Parteibeschlüsse und ohne Koalitionsvertragsnotwendigkeiten – das Kirchenmodell.

Christliches Liedgut

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2001

So treiben wir den Winter aus
durch unsre Stadt zum Tor hinaus
mit sein'm Betrug und Listen,
den rechten Antichristen.