Über uns ▼
|
|
Ziele und Grundsätze
- Ziele des IBKA
- Politischer Leitfaden
Ausführliche Darstellung der Grundsätze, Ziele und Forderungen
Eine öffentliche Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster befasst sich mit dem Verhältnis von Religion und Gewalt in den drei großen monotheistischen Religionen, insbesondere beim Christentum. Die Vortragsreihe findet vom 05.04.2011 bis zum 12.07.2011 dienstags 18:15 bis 19:45 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses (Domplatz 20-22, 48143 Münster) statt.
11. Juni 2010
An der Universität in Osnabrück will die niedersächsische Landesregierung den bundesweit ersten Master-Studiengang für Imame einrichten. Damit würden die bereits existierende Ausbildung islamischer Religionslehrer und ein im Herbst beginnendes deutschsprachiges Weiterbildungsprogramm für Imame konsequent zu einem Institut für Islamische Theologie ausgebaut.
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Niedersachsen und Bremen kritisiert dieses Vorhaben.
Pressemitteilung vom 02.02.2010
Kritik an der geplanten Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten übt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). "Wir wenden uns grundsätzlich dagegen, dass mit Steuergeldern religiöse Funktionäre ausgebildet werden", sagt René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.
"Forschung zum Thema Religion ist selbstverständlich wichtig", betont Hartmann. "Auch nichtchristliche Religionen wie der Islam sollten nicht vernachlässigt werden. Gefragt ist hier allerdings weltanschaulich neutrale Religionswissenschaft, nicht bekenntnisgebundene Theologie."
Pressemitteilung vom 19.05.2009
Gegen den Auftritt von Referenten der Organisationen "Wüstenstrom" und "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft" beim Marburger Kongress für Psychotherapie und Seelsorge wendet sich der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).
"Ein solcher Kongress disqualifiziert sich selbst, wenn er religiös motivierter Pseudowissenschaft ein Podium bietet", sagte René Hartmann, Zweiter Vorsitzender des IBKA.
Pressemitteilung vom 26.03.2009
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen fordert die Kündigung des Staatskirchenvertrags von 1984, der der Theologie den Zugang zu den wissenschaftlichen Hochschulen des Landes sichert.
"Theologie ist keine Wissenschaft und hat an staatlichen Hochschulen nichts verloren. Wissenschaftliches Arbeiten zeichnet sich durch die Überprüfung und gegebenenfalls das Verwerfen einer Theorie aus. Der Glaube als Grundlage der Theologie stellt sich jedoch keiner Prüfung", sagt Landesvorstandsmitglied Dr. Christian Brücker.
Der Theologieprofessor Gerd Lüdemann ist mit seiner Verfassungsbeschwerde gegen den Ausschluss von der Ausbildung angehender Theologen gescheitert.
Lüdemann hat sich von zentralen Aussagen des Christentums losgesagt. Damit zog er die logische Konsequenz aus den zahllosen Ungereimtheiten und Widersprüchen, die sich bei einer eingehenden Beschäftigung mit den Grundlagen des christlichen Glaubens unweigerlich auftun.
Aus: IBKA-Rundbrief Dezember 2008
Am sechsten November war es so weit: Generalbundesanwältin Harms höchstpersönlich machte sich auf den Weg nach Leipzig, um zwischen Universität und Kirche zu schlichten. Sie traf vermutlich auf dieselben Argumente, die auch die Gazetten beschäftigen: Glaswand, Klimatisierung, Raumakustik. Doch im Kern geht es um etwas anderes: den unverhohlenen Anspruch von Teilen der Kirche, Einfluss auf den Universitätsbetrieb zu nehmen.
Staat zahlt, Kirche bestimmt: Dieses "bewährte" Prinzip gilt auch an der katholischen Universität Eichstätt, wo das Land Bayern 75 Prozent der Kosten trägt. Der bereits zum Präsidenten der Uni gewählte Ulrich Hemel darf sein Amt nicht antreten, weil die kirchliche Zustimmung (das "nihil obstat") verweigert wurde.
Die genauen Gründe wurden nicht mitgeteilt. Es wird spekuliert, dass der dreimal verheiratete Hemel einigen der Kirchenoberen nicht katholisch genug ist. Der amtierende Hochschulleiter Stefan Schieren sieht jedoch keinen Angriff auf die Autonomie der Hochschule oder die Freiheit von Wissenschaft und Forschung. (René Hartmann, letzte Aktualisierung 28.06.2008)
15.06.2007 bis 17.06.2007 an der Universität Trier
Zur Tagungswebseite des Kongresses
Zum Hintergrund: