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IBKA Kurzinformation

Koppelschloss WK I

"Gott mit uns!" im Ersten Weltkrieg - Koppelschloss der Soldaten des Kaiserlichen Heeres

Koppelschloss WK II

"Gott mit uns!" im Zweiten Weltkrieg - Koppelschloss der Soldaten der Hitlerwehrmacht

Gott? - Ohne uns!
Mit uns für Menschenrechte und Völkerverständigung
Eine Anregung des IBKA

IBKA Kurzinformation
Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V.


Die Geschichte der Menschheit - eine Geschichte der Unmenschlichkeit. Maßgeblichen Anteil hieran hatten und haben die organisierten Religionen. Ein unvoreingenommener Blick in die Kriminalgeschichte der Religionen (vorzugsweise des Christentums) zeigt, dass sich ihre Blutspur wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit zieht.

Ein Ende der religiösen Gewalt und Intoleranz ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Kaum ein Tag, an dem militante Religionsanhänger nicht durch Gewalttaten von sich reden machen. Menschen, die religiöse Dogmen hinter sich lassen, werden vielfach sozial ausgegrenzt und als moralisch minderwertig diffamiert. Manche müssen sogar um ihr Leben fürchten.

Auch innerhalb des Christentums hat sich - hinter dem Rücken der eher religiös gleichgültigen Kirchenmitglieder - ein starker Trend zum Fundamentalismus entwickelt. Fundamentalistische Organisationen - mögen sie offen auftreten wie z.B. christlich-fundamentalistische Parteien oder eher im Verborgenen agieren wie das Opus Dei - haben sich zum Ziel gesetzt, ihre religiös begründeten Wertvorstellungen für die gesamte Gesellschaft verbindlich zu machen.

Selbst in solchen Ländern, in denen nichtreligiöse Menschen keiner physischen Bedrohung ausgesetzt sind, sind sie Diskriminierungen unterworfen - etwa wenn in der Bundesrepublik Deutschland solchen Kindern, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ein ethischer Ersatzunterricht verordnet wird oder wenn Konfessionslose, die in Sozialberufen tätig sind, in manchen Regionen wegen der Dominanz kirchlicher Sozialeinrichtungen keine Beschäftigung finden können.

Im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e. V. (IBKA) haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um sich entschlossen für Religions- und Weltanschauungsfreiheit einzusetzen und ihre politischen Interessen zu vertreten. Der IBKA sieht in der internationalen Zusammenarbeit und Bündnispartnerschaft mit gleichgesinnten aufgeklärten Gruppen und Personen einen Weg, die in Jahrhunderten mühsam erkämpften Freiheitsrechte gegenüber den Vertretern der organisierten Religionen zu verteidigen.

Satzungsgemäß umfasst die Arbeit des IBKA folgende Schwerpunkte:

  • Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte und Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage von Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
  • Konsequente Trennung von Staat und Kirche/Religion/Weltanschauung.
  • Durchsetzung der individuellen Selbstbestimmung gegen überkommene Traditionen sowie religiöse und weltanschauliche Normen.
  • Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der Weltanschauungsfreiheit.
  • Förderung des vernunftgeleiteten Denkens und der Toleranz und der Fähigkeit zur individuellen Selbstbestimmung.
  • Schaffung und Förderung entsprechender pädagogischer, sozialer und kultureller Einrichtungen (wie freie weltliche Kindergärten und Schulen, kirchenunabhängige Krankenhäuser, Altenheime usw.)
  • Unterstützung humanitärer Hilfsmaßnahmen durch Konfessionslose und AtheistInnen.
  • Aufklärung über Wesen, Funktion, Strukturen und Herrschaftsansprüche von Religionen und ihrer Institutionen.

Um diese weitgesteckten Ziele erreichen zu können, braucht der IBKA auch Ihre Unterstützung - gleich, ob Sie sich als Konfessionslose(r), Humanist(in), Agnostiker(in) oder Atheist(in) verstehen oder der Gruppe der "Zwangskonfessionalisierten" angehören, die aus beruflichen oder sozialen Gründen zur Mitgliedschaft in einer religiösen Gemeinschaft/Kirche gezwungen sind.
Mitglieder werden durch Rundbriefe regelmäßig unterrichtet und zu Versammlungen, Arbeitstreffen oder Seminaren eingeladen. Sie erhalten - neben gut recherchierten Materialien - vierteljährlich unsere in aufgeklärten Kreisen sehr geschätzte Zeitschrift MIZ, in der renommierte AutorInnen die Positionen und Aktivitäten von Konfessionslosen und AtheistInnen darlegen, Religionen/Sekten unter die Lupe nehmen und dabei insbesondere das Verhältnis Staat und Kirche/Religion sowie die gesellschaftlichen Ansprüche der Großkirchen beleuchten. Darüber hinaus finden Mitglieder im IBKA kompetente AnsprechpartnerInnen und interessante Arbeitsgruppen, die sich nicht nur mit Religionskritik beschäftigen, sondern auch Lebens- und Gesellschaftsentwürfe nichtreligiöser Menschen entwickeln und dokumentieren.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt z. Z. 50 Euro im Jahr. Es besteht die Möglichkeit, auf Antrag einen ermäßigten Beitrag von 25 Euro zu zahlen: (1) bei Mitgliedschaft in Organisationen, die korporative Mitglieder des IBKA sind, sowie bei Mitgliedschaft in befreundeten Organisationen mit gleicher Zielsetzung; (2) bei Eheparter(innen) und Lebensgefährt(inn)en von voll zahlenden Mitgliedern; (3) bei geringem Einkommen. Da der IBKA als gemeinnützig anerkannt ist, sind Spenden steuerlich absetzbar.

Spendenkonto: IBKA e.V., Konto-Nr. 3920463, Postbank Dortmund, BLZ 440 100 46.
IBAN: DE95 4401 0046 0003 9204 63
BIC: PBNKDEFF


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