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Wolfgang Knoke

Porträt Wolfgang Knoke
Foto © DGHS / Dörthe Boxberg

Finanzleiter

Geboren 1955 in Paderborn und aufgewachsen in Altenbeken hat mich mein Berufsleben in den neunziger Jahren nach Greven (15 km nördlich von Münster) verschlagen. Politisch schon immer interessiert, hat mich mein Weg in der sozialliberalen Ära in die FDP der Dehlers und Flachs, der Maihofers und Hamm-Brüchers geführt. Als der Liberalismus in der FDP aber zunehmend nicht mehr stattfand (1998: FDP wählen, damit Kohl Kanzler bleibt) verstärkten sich die Zweifel, ob das noch meine Partei ist. Seit nunmehr zehn Jahren parteilos, aber politisch nach wie vor interessiert, verorte ich mich heute im linksliberalen Lager.

Nach sechszehn Jahren Bundeswehr, zuletzt als Angestellter, bin ich seit 1992 in der sog. Freien Wirtschaft (Maschinenbau/Finanzbuchhaltung) tätig. Zusätzlich seit 2010 im Betriebsrat (Gesamtbetriebsratsvorsitzender). Aktuell (ebenfalls seit 2010) in der DGHS ehrenamtlich engagiert. Seit einigen Monaten in Altersteilzeit.

Stand ich einer sogenannten christlichen Erziehung schon in jungen Jahren skeptisch gegenüber, verstärkte sich diese Einstellung zunehmend – auch durch das FDP-Kirchenpapier 1974. Ich stellte für mich fest, dass viele Religionen zwar das friedliche Zusammenleben der Menschen propagieren – aber nicht vorleben. Anstatt sich mit Respekt und Liebe zu begegnen, gehen Toleranz und Respekt verloren und gewinnen Rechthaberei, Macht und Geldgier die Überhand. Nicht zu vergessen die krude Auslegung einer Religion durch deren fanatische Anhängerschaft; darin unterscheiden sich die Kreuzzüge im Mittelalter in keiner Weise vom islamistischen Terror heute.

„Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte.“ Diesem Satz von Karlheinz Deschner (dt. Historiker, 'Die Kirche des Unheils') stimme ich vorbehaltlos zu.