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MIZ 3/17 erschienen

MIZ 3/17 Cover
© MIZ

Die vom IBKA herausgegebene Zeitschrift MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit) hat das Heft 3/17 mit dem Schwerpunkt „Mein Körper gehört… – Das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung“ veröffentlicht.

Der Schwerpunkt widmet sich der grundlegenden Einschätzung, dass es im Ermessen der Frau liegen muss, ob und wann sie Kinder haben möchte. Differenziert wird betrachtet, ob das Recht auf Selbstbestimmung auch dann greift, sobald eine gewollt schwangere Frau erfährt, dass ihr Kind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit behindert zur Welt kommen wird und sie sich dann für den Abbruch der Schwangerschaft entscheidet.

Inbesonders wird die unterschwellige Botschaft aus religiösen Kreisen kritisiert: Die Abtreibung eines möglicherweise behinderten Kindes sei kein Ausdruck der Selbstbestimmung sondern eine Spielart der Behindertenfeindlichkeit.

Weitere Beiträge u.a. zum „Luderjahr“ werden beigesteuert von Nicole Thies und Karsten Krampitz; Heinke Först erklärt, wo in Frankreich das Gesetz aus 1905 zur Trennung von Staat und Kirche einfach keine Gültigkeit hat; Rainer Ponitka steuert unter dem Titel „Reli? … und tschüss!“ einen Artikel mit Fallbeispielen bei, wie Schulleitungen (nicht nur) in Nordrhein-Westfalen immer noch die Nichtteilnahme am grundsätzlich freiwilligen Religionsunterricht behindern wollen und Rüdiger Vaas erläutert im Artikel „Die Misere des Glaubens“, dass Religion kein himmlisches Mysterium, sondern ein sehr diesseitiges Phänomen ist.

Mitglieder des IBKA erhalten die MIZ kostenfrei.