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Prof. Dr. Kehrer: Der Religions-TÜV

Weltreligionen auf dem Prüfstand der Menschenrechte

Öffentlicher Vortrag mit anschließender Diskussion am 15. September 2007 20.00 Uhr im Tagungshaus JH Köln-Deutz, Siegesstr. 5.

Portätfoto Günter Kehrer

Politiker und Vertreter der Religionen verkünden, dass ohne Religion die Beachtung der Menschenrechte auf schwachen Füßen stünde. Kann man noch davon ausgehen, dass die Politiker es schlicht nicht besser wissen, also sich auf Dummheit berufen können, muss man annehmen, dass die historisch gebildeten Vertreter der Kirchen ganz einfach lügen, getreu dem Motto, „die Lüge ist der Kirchen liebstes Kind“. – Nicht nur die jahrhundertelange Praxis der organisierten Religionen zeigt, dass die Menschenrechte bei den Frommen nicht in den besten Händen waren, schon die sog. Heiligen Texte der Religionen, die mit Ehrfurcht begafften Machwerke von der Thora über das Neue Testament bis zum Koran sind Fundgruben der Menschenverachtung und des mörderischen Umgangs mit allen Menschen, die nicht den Zwangsvorstellungen der erfundenen Gottheit entsprachen.

Im Vortrag wird gezeigt, dass nicht nur die sogenannten monotheistischen Religionen Brutstätten der Menschenfeindlichkeit sind, wobei der Islam ein besonders scheußliches Exempel darstellt, auch die scheinbar milden Religionen des Ostens haben die Menschenrechte nicht im Programm.

Ohne Gott und Religion geht es den Menschen und ihren Rechten besser.

Prof. Dr. phil. Günter Kehrer, Jahrgang 1939. Studium der Soziologie und Geschichte in Frankfurt und Tübingen. Professor für Religionssoziologie in der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Tübingen. Zahlreiche Veröffent­lichungen zur Religionssoziologie und neueren Religionsgeschichte. Prof. Dr. Kehrer gehört dem Beirat des IBKA und der Giordano-Bruno-Stiftung an.