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Schule NRW: 10 Prozent Outlaws

Pressemitteilung vom 04.10.2007

Die neueste Studie des Landesamtes für Statistik NRW stellt fest: Über 10 Prozent der Schüler sind konfessionslos, Tendenz seit Jahren steigend.

"Trotz ihrer beträchtlichen Anzahl werden Konfessionslose in den Schulen wie Gesetzlose behandelt", so Rainer Ponitka, Sprecher NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA). "Wenn ihre Mitschüler - freiwillig - zum Religionsunterricht gehen, haben sie eigentlich frei. Aber sie müssen diese Freistunde auf der Katzenbank in fremden Klassen absitzen. Wenn der Religionsunterricht nicht in der ersten oder letzten Stunde des Tages liegt, dann haben sie Anspruch auf ein beaufsichtigtes Silentium. Sie können dort ihre Hausaufgaben erledigen. Es sei denn, die Schule bietet in der gleichen Stunde den in NRW einzig zugelassenen Ersatzunterricht 'Praktische Philosophie' an."

Die Anzahl der der konfessionslosen Schüler in NRW steigt seit Jahren zuverlässig an. Der Landesvorstand NRW des IBKA fordert die Schulaufsicht und -verwaltung auf, deren Weltanschauungsfreiheit zu respektieren und konsequent zu schützen.

Über den IBKA

Im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um sich für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Trennung von Staat und Religion sowie die Förderung des vernunftgeleiteten Denkens einzusetzen.

Kontakt

Rainer Ponitka, Landessprecher
Rainer.PonitkaSpamschutzBitteEntfernen@ibka.org
Tel.: 02266-9015244
Fax: 02266-8059948