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Wie auch Nicht-Kirchenmitglieder für die Kirchen zahlen

Gerne werden die Kirchen irrtümlicher Weise dafür gelobt, dass sie durch die Instandhaltung von Kirchen und sonstigen kirchlichen Bauten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung kulturell bedeutsamer Gebäude leisten würden. Dabei trägt aber alleine in Baden-Württemberg das Land (also der Steuerzahler) die sogenannte Baulast an über 1100 kirchlichen Gebäuden.

Um ein Freiburger Beispiel zu nennen: Im März 2008 wurde die Innen- und Außenrenovierung der Kirche St. Johann (auch bekannt als „Johanneskirche“) abgeschlossen. Kostenpunkt: 2,65 Mio. Euro.

Hiervon muss die Kirche gerade mal 562.000 Euro übernehmen. Den Rest übernimmt, wie so oft, der Steuerzahler!

Aus dem Haushaltsplan der Erzdiözese Freiburg für 2008 (Download (.doc)) ist auch klar ersichtlich, dass nur ein relativ kleiner Prozentsatz (unter 10%) der Gesamtausgaben für soziale Dienste verwendet werden.
Auf der 2. Seite der Download- Datei ist detailliert aufgeschlüsselt, wieviel an direkten Subventionen und Verzicht auf Einnahmen den Kirchen zugute kommt. (Die Zahlen sind nicht mehr ganz aktuell, es geht nur darum, die Größenordnungen klarzumachen.)

Die Finanzierungen der Kirchen über direkte staatliche Subventionen und die Befreiung von Abgaben und Steuern sind unglaublich vielfältig. Es gibt auch in anderen Bereichen der IBKA Homepage sehr viele Informationen über dieses Thema, insbesondere unter dem Menüpunkt Kirche und Geld.