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Irmgard

So einfach kann das kommen - und so erging es mir:

Als Kind in katholischen Verhältnissen aufgewachsen (weitaus mehr durch den dörflichen "Herrn Pfarrer" und die Schule als durch mein Elternhaus beeinflusst), spürte ich schon in jungen Jahren die Heuchelei in der katholischen Erziehung und störte mich an deren Widersprüchen.

Erwachsen geworden, trat ich aus der Kirche aus und bekannte mich uneingeschränkt zum Atheismus.

Ich machte allerdings die Erfahrung, dass es äußerst schwierig und selten von Erfolg gekrönt war, wenn ich als Individuum andere von meiner Einstellung zu überzeugen oder sie gar von der Institution Kirche abzubringen versuchte. Es erstaunte mich zwar zu erleben, dass die meisten Mitglieder der Kirchen diesen völlig gleichgültig gegenüberstanden, sich aber dennoch nach dem "keeping up with the Jones's-Prinzip" an die vermeintliche Mehrheit anpassten.

Ich fand es wichtig, demgegenüber meine eigenen Meinungen und Interessen (und natürlich die meiner Gleichgesinnten) durchzusetzen, also gegen die übermächtigen Privilegien der Amtskirchen zu kämpfen. Das ist - um erfolgreich zu sein - am besten in Zusammenarbeit mit anderen, also in einem entsprechenden Interessenverband, möglich.