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Manfred

Weil ich persönlich schon oft die „Zwangsbeglückung“ durch religiöse Menschen erfahren habe. Menschen die von ihrer Religion überzeugt sind, tendieren dazu, in bester Absicht und mit bestem Willen anderen ihre Vorstellungen und Rituale (in meinem Fall kirchliche Trauung, zeitweiliger Wiedereintritt in die Kirche und Kirchenbesuche an Feiertagen) aufzuzwängen. Mehrfach ist mir auch das absolut zwangsbeglückende „Jesus ist auch für Dich gestorben“ auf amerikanischen Strassen und Plätzen entgegengeschleudert worden.

Weil (frei nach Christopher Hitchens) Religionen auch heute noch die Welt vergiften, hier einige Beispiele (von hunderten):

  • Eine grosse Koalition aller monotheistischen Religionen verhindert aus egoistischen Gründen eine wirksame Geburtenkontrolle (Bevölkerungskonferenz Kairo 1994) und macht die Anstrengungen einiger Regierungen und internationaler Organisationen (UN) wieder zunichte. Eine begrenzte Welt kann nur eine begrenzte Anzahl von Menschen auf einem menschenwürdigen Lebensniveau versorgen! Wer eine wirksame Geburtenkontrolle verhindert, macht sich mitschuldig an Elend und Massensterben heute und in der Zukunft.
  • Die Genitalverstümmelungs- Lobby ist fast ausschließlich religiös, ebenso die Selbstmordattentats- "Gemeinschaft". Die "Endzeit"- und Weltuntergangsbewegungen, die frohen Gemüts auf die völlige Zerstörung der einzigen Welt hoffen, auf der wir leben können, sind religiös laut Definition.
  • Über Jahrhunderte wurde das Ausleben diesseitiger Lust und Freude zugunsten von leeren Versprechen auf jenseitige Paradiese unterdrückt. Auch wenn immer weniger an die jenseitigen Paradiese glauben, wirkt die religiös motivierte Sexualfeindlichkeit bis heute stark in alle Gesellschaftsbereiche hinein.

„Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion“. (Steven Weinberg)