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Organisationen, Aktivitäten, Persönlichkeiten, NRW

Karl Dvorak

Porträtfoto Karl DvorakBeauftragter für die Städte-Region-Aachen

Schule und Studium der Physik und E-Technik an der RWTH-Aachen. Mitgründer der Säkularen Sozialdemokraten in NRW. Seit Juli 2009 beim IBKA.

Seit dem Kindergarten katholischer Weltsicht als Atheist in Aachen ausgesetzt, habe ich die christliche Toleranz hautnah verspühren können. Erfahrung härtet, sollte aber niemals dümmer machen.

Walter Warstatt

Porträtfoto Walter WarstattRegionalbeauftragter Ostwestfalen/Lippe

Ich bin 1948 geboren und katholisch erzogen. Allerdings hatte sich das mit 16 Jahren bereits weitestgehend erledigt. Seit dem 21. Lebensjahr bin ich nicht mehr Mitglied einer Kirche, obwohl man sagt „einmal Kathole, immer Kathole“.

Ich habe zweimal geheiratet, jedoch keine Kinder.

Auf den IBKA bin ich zunächst aufmerksam geworden, als ich Argumente suchte, um im Rahmen der Parteiarbeit die vollständige Säkularisierung gemäß unserer Gesetze durchzusetzen. Dabei sind dicke Bretter zu bohren.

Gunnar Teriet

Porträtfoto Gunnar TerietRegionalbeauftragter Ruhrgebiet

geb. 1978 u.Z. in Dortmund

Wahrgenommen habe ich Religion erstmals in der städtischen Grundschule; im Unterricht als ungetaufter Sonderling, oder in der Pause als "Heide". In dem zarten Alter wirkte mir diese Ausgrenzung schon sehr befremdlich – meine Skepsis wuchs. Seit der Realschule und spätestens nach einer sehr schwierigen Lebensphase vor einigen Jahren bin ich agnostischer Polyatheist oder gottlos glücklich. Mein säkulares Outing und die Bitte um Rücksichtnahme stieß aber auch weiterhin oft auf wenig Gegenliebe. Inzwischen sehe ich allerdings, dass es mich bereits in einem kirchlichen Kindergarten oder später bei einer Jobsuche unter kirchlichem Arbeitsrecht auch härter hätte treffen können – von der Situation in anderen Erdteilen mal ganz zu schweigen.

Arzu Toker las aus "Kein Schritt zurück"

Werner Hager

Die Autorin, Journalistin und Übersetzerin Arzu Toker las am Donnerstag, dem 3. November im Rathaus der Stadt Bergisch Gladbach auf Einladung dreier säkularer Arbeitskreise aus SPD, Grünen und Linkspartei sowie dem IBKA aus ihrem Buch „Kein Schritt zurück“.

Arzu Toker

Der Abend drehte sich um die Rolle der Frau im Islam, Emanzipation und Integration. Schonungslos berichtete sie über Ehre, Morde und die Rückkehr partriarchialer Herrschaftsmechanismen.

Tokers Kritik richtete sich insbesondere gegen Wolfgang Schäubles Islamkonferenz und eine Integrationspolitik, die den gerade von Saudi-Arabien bestimmten Islamismus hoffähig gemacht habe.

In der an die Lesung anschließenden munteren Diskussion forderte sie Migrantinnen und Migranten auf, den Vorrang des weltlichen Rechtes (wie bspw. des Grundgesetzes) vor einem religiösem „Recht“ unbedingt anzuerkennen. Eine angebliche Integration über Moscheegemeinden stünde dem diametral entgegen.

Arzu Toker ist Mitglied des Beirates des IBKA.

Ein Video-Mitschnitt der Lesung findet sich auf dem IBKA-YouTube-Channel.

Säkulares oder klerikales Arbeitsrecht?

Vortrag von Ingrid Matthäus-Maier

Sonntag, 20. November 2016Ingrid Matthäus-Maier (c) Evelin Frerk
11:00 Uhr
Die Linke - KV Rhein-Sieg
Mühlenstraße 46

53721 Siegburg

Eintritt frei

Ärztinnen und Ärzte, Krankenpflegerinnen und -pfleger wie andere Berufsgruppen in kirchlichen Einrichtungen sind vom ansonsten geltenden Arbeitsrecht ausgeschlossen, verfügen über kein
Streikrecht und kein Recht, echte Betriebsräte zu gründen. Wie können wir zusammen mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für echte Mitbestimmung eintreten?

Ketzerstammtisch in Aachen

Offene Gesprächsrunde für alle religions- und kirchenkritischen Menschen.

Am Mittwoch, den 26.10.2011 um 19:00 Uhr,
im "SoWiSo"
Pontstraße 164-166, 52062 Aachen.

Anmeldungen zum Stammtisch werden erbeten unter: aachenSpamschutzBitteEntfernen@ibka.org

Bochum: Filmfest am Karfreitag gegen das Feiertagsgesetz

Always Look On The Bright Side Of Life

Die Initiative "Religionsfrei im Revier" veranstaltet am Karfreitag, 25. März 2016, ein Filmfest gegen religiöse Bevormundung durch das Feiertagsgesetz und zeigt neben zwei weiteren Streifen zum vierten Mal in Folge den Kultklassiker "Das Leben des Brian", weil die Aufführung unter anderem dieses Filmes am Karfreitag nicht gestattet ist. Weitere Infos zum Filmfest gibt es hier. Die übliche "Religionsfreie Zone" des IBKA im Kino des Kölner Filmhaus findet in diesem Jahr nicht statt.

Wer sich also am "Stillen Feiertag" keine Trauer verordnen lassen will, findet Gleichgesinnte im Riff, Konrad-Adenauer-Platz 3 in Bochum.

Sommerfest 2015 des IBKA NRW

Samstag, 6. Juni 2015
15:00 Uhr - 22:00 Uhr
Bootshaus des Kanuvereins FS 1898
An den Bootshäusern 3
44147 Dortmund

Zum achten Mal in Folge lädt der IBKA in NRW zu seinem Sommerfest ein. Neben zwei spannenden Referaten gibt es Gelegenheit zur Unterhaltung wie zum Stöbern am Info- und Büchertisch. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Wie immer werden die Betreiber des Bootshauses – gegen Anmeldung bei Jörg Schnückel – für ein reichhaltiges Buffet vom Grill sorgen.

Anmeldungen - auch zum Buffet - bitte an: joerg.schnueckel@ibka.org

Atheisten-Preis "Sapio" geht an Bad-Religion-Sänger Greg Graffin

Preisverleihung am 23. Mai im Kölner Comedia-Theater

Pressemitteilung vom 11. Februar 2015

(Overath) "Greg Graffin ist den meisten Menschen seit über 30 Jahren als rebellischer Lead-Sänger der Punk Band 'Bad Religion' bekannt. Was die Wenigsten wissen: Er promovierte als Doktor der Philosophie an der Cornell University und lehrte Evolutionsbiologie an der University of California, Los Angeles" sagt Rainer Ponitka, Sprecher des IBKA. "Wir freuen uns ganz besonders in diesem Jahr unseren Preis während eines Festaktes in Köln an Greg Graffin überreichen zu dürfen. Unser Preisträger ist Autor des 2011 in deutscher Übersetzung erschienenen Buches 'Anarchie und Evolution - Glaube und Wissenschaft in einer Welt ohne Gott'. Sein kommendes Werk trägt den Titel 'Population Wars'."

Laut Ponitka verleihe der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten seinen Preis 'Sapio' alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen die sich in herausragender Weise um Weltanschauungsfreiheit, Selbstbestimmung und Toleranz, die Förderung vernunftgeleiteten Denkens wie auch nichtreligiöse kulturelle Angebote verdient gemacht haben.