Landesverband NRW

Ausgewählte Texte

Texte nach Themen

Regionen und AGs

Presse

Andere Informationsquellen

Diskussion

Über diese Seiten

Schule, NRW

Religionsunterricht am Berufskolleg in NRW

Erschwernisse bei der Abmeldung von einem freiwilligen Fach

Reli? Und tschüss!
Foto/Montage © Margit Strott-Heinrich/Rolf Heinrich

Seit nunmehr zehn Jahren liegt der Schwerpunkt der Arbeit der AG Schule des IBKA in der Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, wenn es in der Schule Probleme mit der Nichtteilnahme am konfessionellen Religionsunterricht geht.

Die meisten Beratungen waren und sind notwendig in der Primarstufe (Grundschule) sowie der Sekundarstufe I (bis incl. Klasse 10).

Doch auch in der Sekundarstufe II von Berufsschulen scheinen den Religionsunwilligen unangenehme Hürden in den Weg gestellt zu werden: seit nunmehr fünf Jahren berät die AG Schule Schüler des Düsseldorfer Berufkollegs "Elly-Heuss-Knapp Schule"; und gerade in den letzten Wochen häufen sich die Beschwerden der Schülerinnen und Schüler.

Da es unseriös scheint, sich vorgebrachte Vorwürfe hinsichtlich der Einschränkung des Grundrechts auf Religionsfreiheit sowie der unbedingten Freiwilligkeit des Religionsunterrichtes auf der Basis des "Hörensagen" zu Eigen zu machen, hat die AG Schule dem Schulleiter des Kollegs einen offenen Brief geschrieben, in der sie ihn zum Thema der Wahrung der unbedingt freiwilligen Teilnahme am Religionsunterricht bis zum 8. Januar 2018 um Stellungnahme bittet.

Der offene Brief steht hier als pdf zum download bereit.

NRW-Atheisten wollen bekenntnisfreie Regelschule

Pressemitteilung vom 11. Juli 2017

(Overath) Am vergangenen Samstag, dem 8. Juli 2017, sprach sich die nordrheinwestfälische Landesversammlung des IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) in Köln einstimmig für eine flächendeckende staatliche Regelschule in Form der bekenntnisfreien Schule aus.

„Die bekenntnisfreie Schule ist nach unserem Grundgesetz die Schule, in der der Religionsunterricht kein ordentliches Lehrfach ist, also nicht aus den Taschen aller Steuerpflichtigen bezahlt wird“, sagt Landessprecher Rainer Ponitka. „Der konfessionelle Religionsunterricht ist ein Privileg der Glaubensgemeinschaften, die hierüber ausnahmsweise in den staatlichen Bereich wirken dürfen. Dieses Privileg bereitet enorme Probleme – wie die separate Unterrichtung der Lernenden nach Glaubensangehörigkeit, die rechtswidrige Beaufsichtigung der Nichtreligiösen zur Zeit des Religionsunterrichtes, z.B. im Unterricht anderer Klassen, sowie immense Kosten für die Lehrerausbildung nebst Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur.“

Buchvorstellung: Konfessionslos in der Schule

Dienstag, 10. September 2013 - 19:00 Uhr

Buchvorstellung "Konfessionslos in der Schule" mit Rainer Ponitka
Grüner Treff, Paffratherstr. 84, 51465 Bergisch Gladbach
Eintritt frei

NRW-Atheisten kritisieren Gerichtsbeschluss zur religiösen Kindererziehung

Pressemitteilung vom 22.04.2013

(Overath) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten in Nordrhein-Westfalen äußert seine Verwunderung über einen Beschluss des Oberlandesgerichtes Köln vom 18.04.2013. Das OLG bestätigte die Entscheidung des Amtsgerichtes Monschau, das religiöse Erziehungsrecht zweier Kinder auf den von ihnen getrennt lebenden Vater zu übertragen. Durch diesen Beschluss müssen die Kinder vorläufig am konfessionellen Religionsunterricht der Grundschule teilnehmen.

"Der Lebensmittelpunkt der ungetauften und bislang nicht religiös erzogenen Kinder ist bei der Mutter, und die Richter übertragen das religiöse Erziehungsrecht auf den von der Familie getrennt lebenden Vater - mit der lapidaren Begründung, eine Teilnahme am Religionsunterricht sei für die Allgemeinbildung der Kinder förderlich. Hingegen definierte das Bundesverfassungsgericht bereits im Jahr 1987: 'Der Gegenstand des Religionsunterrichtes ist der Bekenntnisinhalt, die Glaubenssätze der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Diese als bestehende Wahrheiten zu vermitteln ist seine Aufgabe.' ", sagt Rainer Ponitka, Pressesprecher des IBKA in NRW. "Der Beschluss des Oberlandesgerichtes fällt hinter den des Verfassungsgerichtes zurück"

Das OLG Köln habe Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof zugelassen; der IBKA prüfe derzeit die Erfolgschancen.

O-Ton Rainer Ponitka mp3 - 2,4 MB

Religion ist kein Unterricht

Vortrag mit Diskussion zur Thematik “konfessionslose Schüler und Religionsunterricht / Religionsersatzunterricht an öffentlichen Schulen”

Am 02.12.2011 hielt Rainer Ponitka auf Einladung der IBKA-Regionalgruppe Münsterland in der Universität Münster den Vortrag 'Religion ist kein Unterricht'.

Rainer Ponitka

Rainer Ponitka ist Landessprecher NRW und Sprecher der AG Schule des IBKA. Der IBKA in Nordrhein-Westfalen berät nichtreligiöse Schüler, Eltern und Lehrer und unterstützt sie in der Wahrung ihrer Religionsfreiheit.

Religionsunterricht hat an deutschen Schulen eine Sonderstellung.
In diesem Fach findet nicht die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Religionen statt, sondern die Vermittlung von Glaubenssätzen einer bestimmten Religionsgemeinschaft als Wahrheit. Sozusagen eine staatlich finanzierte Mitgliederschulung einzelner Religionsgemeinschaften.

NRW-Atheisten fordern weltanschaulich neutrale Schule

Pressemitteilung vom 28.07.2011

(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen verurteilt den Verweis einer muslimischen Drittklässlerin von einer evangelischen Grundschule in Mönchengladbach.

"Der IBKA fordert die Abschaffung der staatlichen Konfessionsschulen zugunsten eines flächendeckenden Angebotes weltanschaulich neutraler Schulen", sagt IBKA-NRW-Sprecher Rainer Ponitka. "Schülerinnen und Schüler an staatlichen Bekenntnisschulen in NRW werden aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld geworfen, sobald sie sich gegen die Teilnahme am Religionsunterricht entscheiden. Religion und religiöse Unterweisung haben nur noch einen geringen Stellenwert in der Gesellschaft. Die Werte des modernen Zusammenlebens wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sind gegen Religion und Kirche erstritten worden. Die Ablehnung von Schülerinnen und Schülern aufgrund ihres Glaubens ist ein Relikt aus der Zeit der Glaubenskriege und hat an Schulen des demokratischen Staates nichts verloren."

NRW-Atheisten: Staatliche Konfessionsschulen abschaffen

Pressemitteilung vom 03.02.2011

(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen verurteilt die Ablehnung nicht- oder andersgläubiger Schüler an staatlichen Bekenntnisschulen.

"Bekenntnisschulen sind ein Relikt aus der Zeit der Glaubenskriege. In einem weltanschaulich neutralen Staat müssen auch die staatlichen Schulen neutral sein", sagt IBKA-NRW-Sprecher Rainer Ponitka.

Eltern-Fragebogen an weiterführende Schulen in NRW

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sohn/unsere Tochter *Name* wird voraussichtlich nach den Sommerferien *Jahr* die Klasse 5 einer weiterführenden Schule besuchen. Aus diesem Grunde wollen wir uns jetzt bereits informieren, unter welchen Kriterien die in Frage kommenden Schulen in und um *Ort* arbeiten, um eine Wahl treffen zu können, welche Schule *Name* besuchen soll.

NRW-Atheisten: Handreichung für konfessionsfreie Schüler

Pressemitteilung vom 22.12.2010

(Lindlar) Um den Jahreswechsel wählen viele Eltern die Grundschule oder suchen nach einer passenden weiterführenden Schule für ihre Kinder. Neben Bildungsangebot, Lehrerqualifikation und Erreichbarkeit ist auch die weltanschaulich-religiöse Ausrichtung ein wichtiges Kriterium für die beständig anwachsende Zahl nichtreligiöser Eltern. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) NRW stellt in seinem Internet-Angebot einen Fragebogen für Eltern zur Verfügung, mit dem sie die Wahrung der Religionsfreiheit ihrer Kinder bei Schulleitungen erfragen können.

Eltern-Fragebogen an Grundschulen in NRW

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sohn/unsere Tochter *Name* wird voraussichtlich nach den Sommerferien *Jahr* in die erste Klasse einer Grundschule eingeschult. Aus diesem Grunde wollen wir uns jetzt bereits informieren, unter welchen Kriterien die in Frage kommenden Grundschulen in und um *Ort* arbeiten, um eine Wahl treffen zu können, welche Schule *Name* besuchen soll.