Landesverband NRW

Ausgewählte Texte

Texte nach Themen

Regionen und AGs

Presse

Andere Informationsquellen

Diskussion

Über diese Seiten

IBKA NRW

Landesverband Nordrhein-Westfalen

Den Seinen gibt's der Herr vom Staat

Vortrag mit anschliessender Diskussion

Carsten FrerkMontag 29.11.2010, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, 19:30 Uhr, Raum 6

Obwohl die beiden großen christlichen Kirchen heute weniger als zwei Drittel der Bevölkerung organisieren, werden viele ihrer Belange durch die öffentliche Hand finanziert. Und das betrifft keineswegs nur Krankenhäuser oder Sozialstationen, die von der Allgemeinheit in Anspruch genommen werden können. Ob Bischofsgehälter, die Ausbildung kirchlichen Personals oder Missionswerke – konfessionslose und andersgläubige Bürgerinnen und Bürger zahlen alle kräftig mit.

Carsten Frerk gibt einen systematischen Überblick, zu welchen Gelegenheiten der Staat von den Kirchen zur Kasse gebeten wird. Er problematisiert versteckte Begünstigungen wie die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer, erläutert die rechtliche und historische Fragwürdigkeit der so genannten Staatsleistungen und stellt die Frage, warum die Allgemeinheit soziale Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft bezuschusst, obwohl dort die Arbeitnehmerrechte weitgehend außer Kraft gesetzt sind.

Religion ist kein Unterricht

Vortrag mit anschliessender Diskussion

Rainer PonitkaAm 19.11.2010 fand im Kulturzentrum Bahnhof BO-Langendreer ein Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zur Thematik “konfessionslose Schüler und Religionsunterricht bzw. Religionsersatzunterricht an öffentlichen Schulen” statt.

Ein Veranstaltungsbericht findet sich hier.

Referent Rainer Ponitka, geb 1965, ist seit 2006 Landessprecher NRW, seit 2007 auch Sprecher der AG Schule des IBKA.

NRW-Atheisten: Stärker nach Vorstandswahl

Pressemitteilung vom 30.06.2010

(Lindlar) Vergangenen Samstag wählte der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Nordrhein-Westfalen seinen Landesvorstand. Nach knapp vier Jahren im Amt wurde Rainer Ponitka mit überwältigender Mehrheit erneut zum Landessprecher gewählt.

Staat der Kirche?

Veranstaltung mit Martin Budich

20. Mai 2010, 19:00 Uhr
Grüner Treff in 51465 Bergisch Gladbach, Paffrather Strasse 84

Kaum jemand spricht über die Bedeutung der Kirchen in der heutigen politischen Debatte. Und dies, obwohl es sich um zentrale Organisationen der immer noch christdemokratisch geprägten Bundesrepublik handelt.

1. Mai: Wir sind dabei!

Petra Daheim

Heumarkt 2010Zum dritten Mal in Folge war der Landesverband NRW mit einem Infostand bei der DGB Kundgebung zum 1. Mai auf dem Kölner Heumarkt vertreten. Bei bestem Wetter war der Standaufbau um 11.00 Uhr abgeschlossen, gerade rechtzeitig um die ersten Interessierten mit Infomaterial bedienen zu können.

Bis zum Eintreffen des Demonstrationszuges der Gewerkschaften gegen 12.30 Uhr ging es noch halbwegs ruhig zu und viele Fragen zum IBKA und zu unseren Positionen konnten ausführlich diskutiert werden.

Konstituierung eines Stammtisches im östlichen Ruhrgebiet

Jörg Schnückel und Christoph Lammers

KneipeFreitag den 23. April 2010, nacheinander trudeln sie ein, einzeln oder in kleinen Grüppchen, ganz normale Menschen, man kann ihnen nicht ansehen was sie im Schilde führen. Ihr Treffpunkt, "Die Kneipe im Bahnhof" im Kulturzentrum "Bahnhof Bochum-Langendreer". Es sind Menschen wie du und ich, der Student, der Pensionär, der Arzt, der Handwerker, von weiter weg und von "um die Ecke". Es müssen alles in allem so ungefähr 20 Interessierte sein.

Den Seinen gibt's der Herr vom Staat

Falko ten Bosch

Carsten Frerk"Den Seinen gibt's der Herr vom Staat", war das Motto des Vortrages von Dr. Carsten Frerk, zu dem die Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf des Förderkreises der Giordano-Bruno-Stiftung und der Landesverband NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten am 17. April 2010 in die "Alte Feuerwache" der Stadt Köln eingeladen hatte.

Mit gut 45 Interessierten war der Saal trotz des guten Biergartenwetters am Samstag abend bis auf wenige Plätze voll belegt.

Der Vortrag wurde eröffnet mit einer Geschichte über die Produkte eines Weltkonzerns. Dieser Konzern, welcher den Zuhörer von seiner Geburt bis zum Tode und über den Tod hinaus mit seinen Produkten, Institutionen und Tätigkeiten begleitet, nimmt mit gigantischen Geldsummen, Besitztümern und einmaligen Sonderrechten Einfluß auf alle Aspekte des menschlichen Lebens.

Jeder Zuhörer wusste natürlich, dass hier die Kirche bzw die beiden großen Kirchen in Deutschland gemeint waren.

NRW-Atheisten: Kirchliches Arbeitsrecht abschaffen!

(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) Nordrhein-Westfalen kritisiert das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld zum Streikverbot in kirchlichen Einrichtungen.

"Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie nutzen Ihre Quasi-Monopolstellung als Arbeitgeber im Sozialwesen schamlos aus. Das nun vom Gericht in Bielefeld bestätigte Streikverbot macht ihre Bediensteten zu Arbeitnehmern zweiter Klasse", sagt NRW-Sprecher Rainer Ponitka.

NRW-Atheisten: Gegen Kreuze in Düsseldorfer Gerichtssälen

Pressemitteilung vom 23.02.2010

(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen begrüßt die Entscheidung, in den neuen Sälen des Düsseldorfer Amts- und Landgerichts keine Kreuze anzubringen. Er sieht darin die logische Konsequenz der Trennung von Kirche und Staat.
"In Gerichtssälen eines weltanschaulich neutralen Staates haben Kreuze nichts zu suchen", sagt Landessprecher Rainer Ponitka. "An Düsseldorfer Gerichten wird jetzt das umgesetzt, was in Köln schon seit 15 Jahren Standard ist."

Karfreitag in Zombie-Laune

Religionsfreie Zone im Kölner Filmhaus

Religionsfreie Zone Petra Daheim

Die Religionsfreie Zone des Landesverbandes NRW des IBKA lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Besucher ins Kino des Kölner Filmhauses.

Landessprecher Rainer Ponitka erläuterte in seiner Begrüßung die Problematik des Feiertagsgesetzes: "In Nordrhein-Westfalen sind am Karfreitag selbst private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, das Tanzverbot gilt sogar vom Vorabend ab 18:00 Uhr. Begründet wird dies mit der Würdigung des ernsten Charakters des Stillen Feiertags.