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"Homo-Heilung" hat an staatlichen Universitäten nichts zu suchen

Pressemitteilung vom 19.05.2009

Gegen den Auftritt von Referenten der Organisationen "Wüstenstrom" und "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft" beim Marburger Kongress für Psychotherapie und Seelsorge wendet sich der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).

"Ein solcher Kongress disqualifiziert sich selbst, wenn er religiös motivierter Pseudowissenschaft ein Podium bietet", sagte René Hartmann, Zweiter Vorsitzender des IBKA.

"Hinter den Konzepten der beiden Organisationen steht eine religiös begründete Ablehnung der Homosexualität, wie sie für das evangelikale Spektrum typisch ist. Christlich-evangelikale Gruppen versuchen gezielt, ihren Ansichten und Wertvorstellungen den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben. Die Universitäten dürfen dieses Spiel nicht mitspielen."

Hintergrund:

Vom 20.-24.05.2009 findet in Marburg der 6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge statt. Gegen die Mitwirkung von Christl Ruth Vonholdt (evangelikales "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft") und Markus Hoffmann (Ex-Gay-Organisation "Wüstenstrom") haben u.a. der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und der Grünen-Politiker Volker Beck protestiert. Daneben fordert das lokale Bündnis "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religösen Fundamentalismus", den gesamten Kongress abzusagen.

LSVD: Materialien zum Kongress

Bündnis "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religösen Fundamentalismus"

Siehe auch: Wirbel um von der Leyens "Christival"-Schirmherrschaft

Kontakt:

René Hartmann
IBKA, Zweiter Vorsitzender
Frankfurter Landstraße 7
61440 Oberursel
Tel.: 06171-581852
Mobil: 0170-1853277
E-Mail: rene.hartmannSpamschutzBitteEntfernen@ibka.org
Web: www.ibka.org

Über den IBKA

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) ist eine Vereinigung nichtreligiöser Menschen. Seine Ziele sind die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte, insbesondere der Weltanschauungsfreiheit, und die konsequente Trennung von Staat und Religion. Er setzt sich ein für individuelle Selbstbestimmung, will vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.