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Niedersachsen tritt aus - Kirchenaustritt-Flyer hilft dabei

Pressemitteilung, Hannover, 15.10.2014

Flyer ''Kirchenaustritt – leicht gemacht!''Mit dem neuen Kirchenaustritt-Flyer „Kirchenaustritt – leicht gemacht!“ bietet der Landesverband Niedersachsen/Bremen des „ Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V.“ (IBKA) austrittswilligen Menschen in Niedersachsen die wichtigsten Informationen, um diesen Verwaltungsakt zu erledigen.

In vielen Gesprächen mit den Besucher/Innen der IBKA-Infostände in Hannover, Hildesheim und Braunschweig hat sich immer wieder gezeigt, dass viele von ihnen geneigt sind, aus ‚ihrer‘ Kirche auszutreten, aber nicht recht wissen, wie das zu tun ist. Das hat den IBKA-Landesverband veranlasst, diesen Flyer zu erstellen. Er beantwortet kurz und knapp das „Wo“ kann ich austreten? Wie? Wer kann austreten? Was kostet der Kirchenaustritt?

Dass der Kirchenaustritt in Niedersachsen 25,00 Euro pro Person kostet, hat bei etlichen Menschen zu Verärgerung und der Frage geführt, warum sich die Kommunen diese Verwaltungskosten nicht von den Kirchen erstatten lassen, statt die Bürger/In damit zu belasten – schließlich kostet der Austritt aus einem anderen Verein auch keine Gebühr.

Interessierte erhalten den IBKA-Kirchenaustritt-Flyer ab sofort an allen unseren Infoständen, bei unseren Veranstaltungen und natürlich auch hier zum Download:

Infostand in Braunschweig - Kirchenaustrittsflyer am Start

Hannover, 30.9.2014 – Bericht des IBKA-Landesverbandes Niedersachsen/Bremen

IBKA-Infostand in Braunschweig 2014Solche Gespräche haben wir an unseren IBKA-Infoständen in Hannover, Hildesheim und Braunschweig immer wieder erlebt: Aus der Kirche austreten – wie mache ich das und wo? Was, das kostet in Niedersachsen 25.- Euro? Warum holen die Kommunen sich die Kosten für diesen Verwaltungsakt nicht von den Kirchen zurück? Wieso soll die Bürgerin/der Bürger dafür zahlen? Wenn ich aus einem anderen Verein austrete, geht das doch auch kostenlos für mich?

Diese Erfahrungen haben uns veranlasst, das Wichtigste zum Thema Kirchenaustritt in Niedersachsen auf einem Flyer zusammenzustellen: „Kirchenaustritt leicht gemacht“.
In Braunschweig am Samstag, 27. September 2014 vor dem Schloss hat dann der IBKA-Landesverband Niedersachsen/Bremen gemeinsam mit der IBKA-Regionalgruppe Braunschweig diesen Flyer den PassantInnen angeboten.

Ankündigung: 3. IBKA-Aktion 2014 in Hannover entfällt!

Die Wetterdienste prognostizieren für das kommende Wochenende für Hannover und die Region schlechtes Wetter. Das bedeutet, dass dann vermutlich auch nur wenige PassantInnen in Hannover-Innenstadt unterwegs sein werden und vermutlich noch weniger Lust haben, sich an einem Infostand aufzuhalten.

Mit Bedauern lassen wir deshalb unsere "3.IBKA-Aktion 2014" entfallen. Der Aufwand für alle Aktiven stünde in keinem rechten Verhältnis zum Ergebnis. (05.09.2014)

1. Aktion 2014 in Hannover: IBKA-Infostand zum Tanzverbot

Den Auftakt zur Aktions-Saison 2014 des IBKA-Landesverbandes Niedersachsen/Bremen machte der Infostand „Kein Tanzverbot an Feiertagen!“ am Samstag, den 12.04.2014 am Kröpcke in Hannover.

Gottlosenstammtisch Gießen

Mittwoch, 27. August 2014 20:00 Uhr

Ristorante Pizza Adria, Frankfurter Straße 30, 65392 Gießen

Der Gießener Gottlosenstammtisch findet jeden 4. Mittwoch im Monat statt.

IBKA Niedersachen wählt neuen Landesvorstand

Der Bericht über die Landesversammlung des IBKA in Niedersachen/Bremen findet sich beim Humanistischen Pressedienst.

IBKA-Mitgliederversammlung 2013

Am vergangenen Wochenende fand in Köln die diesjährige Mitgliederversammlung des IBKA statt. Ein Bericht des Verlaufes findet sich beim Humanistischen Pressedienst.

4. Aktion 2013 in Hannover: IBKA-Infostand

Bei bestem Herbstwetter waren wir als IBKA-Regionalgruppe Niedersachsen/Bremen am Samstag, 26. Oktober 2013 wieder in Hannover-Zentrum, am Kröpke präsent. Mit fünf Personen waren wir ca. fünf Stunden gefragte AnsprechpartnerInnen für die PassantInnen.

Atheistenverband kritisiert Gesetzentwurf zur Beschneidung

Pressemitteilung vom 4. Oktober 2012

Massive Kritik am Gesetzentwurf des Justizministeriums, mit dem die Beschneidung von Jungen legalisiert werden soll, äußerte in einer Stellungnahme gegenüber dem Ministerium der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).

"Eine ohne medizinische Indikation vorgenommene Beschneidung verletzt das Recht auf körperliche Unversehrtheit", erklärt hierzu René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA. Eine Legalisierung per Gesetz ändere daran nichts, vielmehr hält der IBKA einen solchen gesetzlichen Freibrief für verfassungswidrig.

Stellungnahme des IBKA zu den Eckpunkten des Bundesministeriums der Justiz für eine gesetzliche Regelung zur Beschneidung männlicher Kinder

4. Oktober 2012

1 Ausgangslage

Entgegen der bislang herrschenden Meinung hat das Landgericht Köln mit Urteil vom 7. Mai 2012 (Aktenzeichen: 151 Ns 169/11; NJW 2012, 2128) erstmalig die Auffassung vertreten, Eltern könnten nicht wirksam in eine medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres einwilligungsunfähigen Kindes einwilligen.

Aufgrund heftiger Proteste verschiedener Religionsgemeinschaften, welche in dem Urteil eine Verletzung der Religionsfreiheit sahen, sowie von (haltlosen) Antisemitismusvorwürfen hat daraufhin der Bundestag „zur Beseitigung der dadurch entstandenen Rechtsunsicherheit“ die Bundesregierung mit Beschluss vom 19. Juli 2012 aufgefordert, „unter Berücksichtigung der grundgesetzlich geschützten Rechtsgüter des Kindeswohls, der körperlichen Unversehrtheit, der Religionsfreiheit und des Rechts der Eltern auf Erziehung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.“

Dieser Aufforderung folgend hat das Bundesministerium der Justiz am 25. September 2012 ein Eckpunktepapier vorgestellt und ausgewählten betroffenen Verbänden Gelegenheit geboten, binnen fünf Tagen hierzu Stellung zu nehmen.