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Freiburg

Manfred

Weil ich persönlich schon oft die „Zwangsbeglückung“ durch religiöse Menschen erfahren habe. Menschen die von ihrer Religion überzeugt sind, tendieren dazu, in bester Absicht und mit bestem Willen anderen ihre Vorstellungen und Rituale (in meinem Fall kirchliche Trauung, zeitweiliger Wiedereintritt in die Kirche und Kirchenbesuche an Feiertagen) aufzuzwängen. Mehrfach ist mir auch das absolut zwangsbeglückende „Jesus ist auch für Dich gestorben“ auf amerikanischen Strassen und Plätzen entgegengeschleudert worden.

Joachim

Ich bin dabei, weil es mich empört, dass:

  • Menschen an einen Schöpfergott glauben, obwohl es keinen einzigen überprüfbaren Beweis für sein Eingreifen in die Entwicklung des Weltalls oder des irdischen Lebens gibt;
  • Menschen uralte Schriften für göttliche Offenbarung und somit für heilig halten, obwohl in ihnen häufig Ungerechtigkeit, Hass, Gewalt, Brutalität, Krieg, Mord und Totschlag verherrlicht wird;
  • die Kirche sich heute als Hüterin der Moral aufführt, obwohl sie in der Vergangenheit die schwersten Verbrechen begangen und über viele Menschen unermessliches Leid gebracht hat;

Irmgard

So einfach kann das kommen - und so erging es mir:

Als Kind in katholischen Verhältnissen aufgewachsen (weitaus mehr durch den dörflichen "Herrn Pfarrer" und die Schule als durch mein Elternhaus beeinflusst), spürte ich schon in jungen Jahren die Heuchelei in der katholischen Erziehung und störte mich an deren Widersprüchen.

Erwachsen geworden, trat ich aus der Kirche aus und bekannte mich uneingeschränkt zum Atheismus.

Friedl

Anfang der 70er Jahre ward ich als Mitglied eines kath. Ordens in ein „Missionsgebiet“ Südamerikas entsandt. Auch dort hatten die ideellen Wirkungen von Vatikanum II zur Folge, dass so manches Tabu zerbröselte. Offen eingestanden wurde z. B., dass das Christenkreuz, dem spanischen Schwert gleichend, der Urbevölkerung als Horrorsymbol gilt und Missionieren direkt ihre ureigene Kultur bedroht.

Die von den christlichen Eroberern in 500 Jahren geschaffenen horrenden Tatsachen: Holocaust (ca. 70 Mio.) an der indigenen Bevölkerung, Plünderung des Kontinents, heute noch in einer Art Dauer-Schockstarre verharrende Indios u.v.a.m. erschütterten mein eurozentrisches Weltbild nachhaltig und folglich wurden mir die christlichen Heilszusagen so obsolet wie eine Fata Morgana.

Rainer

Angesichts der düsteren Kirchengeschichte ist es unerträglich, dass sich die Kirchenvertreter als Hüter von Recht und Moral aufspielen. Diese Kirchen haben Kriege angezettelt, mit Faschisten und Nazis zusammengearbeitet, die Menschlichkeit in den Staub getreten, Sklaverei gefördert und Demokratie verhindert (diese Liste ließe sich seitenlang fortführen).

Arno

Religiöse Fragen haben mich in der Jugend durchaus interessiert. Allerdings waren die Antworten der Kirche für mich unglaubwürdig und je genauer ich das apostolische Glaubensbekenntnis überdachte, umso klarer wurde mir, dass ich davon so gut wie nichts glauben kann.

Warum konfessionsfreie Menschen sich zusammenschliessen

Alle Beiträge wurden von den angegebenen Personen selbst formuliert und bringen ihre persönliche Meinung zum Ausdruck.

Hartmut

Die mosaischen Religionen, also auch das Christentum, sind autoritäre Weltanschauungen, die eine emanzipatorische Entwicklung des Menschen verhindern, ihn entmündigen und zu einem Untertanen machen, der sich nur auf Anordnung von „oben“ moralisch richtig verhält. Sie propagieren einen Untertanengeist, der auch in den jeweiligen Gesellschaften zur Wirkung kommt. Man muß nur die Geschichte der Kirchen und ihre Verbundenheit mit den herrschenden Mächten studieren.

Warum ich dabei bin (I)

Die Beiträge geben die persönliche Meinung der einzelnen Personen wieder und wurden von ihnen selbst formuliert.