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Berlin-Brandenburg

Ein offener Brief zum Neutralitätsgesetz

Der Landesverband Berlin-Brandenburg des IBKA hat an die Linksfraktion und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin sowie den Justizsenator und den Kultursenator einen offenen Brief gesandt, in dem wir den Erhalt des Neutralitätsgesetzes fordern. Antworten kamen vom Justizsenator und von den Grünen. Sie lassen befürchten, dass um das Neutralitätsgesetz von Neuem gekämpft werden muss.

Dabei handelt es sich bei diesem Gesetz keinesfalls um ein pauschales Verbot bestimmter religiöser Symbole oder gar des Glaubens, sondern fordert lediglich, dass Lehrer/innen stundenweise darauf verzichten, in Grund- und weiterführenden Schulen für ihren Glauben zu demonstrieren. Dies gilt für alle Glaubensrichtungen und Weltanschauungen gleichermaßen, diskriminiert also niemanden. Wer unbedingt im Unterricht religiöse Symbole tragen möchte, kann dies an Berufsschulen tun, ist also auch nicht an der Berufsausübung gehindert. Von "Verstaatlichung der Persönlichkeit" oder einem Glaubensverbot kann nicht die Rede sein.

Offenbar wollen die betroffenen Lehrerinnen aber die Erlaubnis durchsetzen, Kinder bereits in der Schulanfangsphase zu missionieren. Sie möchten das Denken der Kinder möglichst frühzeitig beeinträchtigen und ignorieren dabei das Recht der Kinder auf Religionsfreiheit.

Dass der Senat, dass Linke und Grüne sie dabei unterstützen, ist bestürzend. Die jetzt aktiven Politiker haben offensichtlich nicht begriffen, welchen Wert das Neutralitätsgesetz für unser aller Zusammenleben hat - in einer Stadt mit etwa 250 Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und einem Anteil Konfessionsfreier von zwei Dritteln an der Gesamteinwohnerschaft.

Kindermissionierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Silvia Kortmann
Stimmt es, dass Fernsehen bildet? Dies hält der Kinderkanal für unsere Kleinen bereit: Der elfjährige Tahsin in der Türkei freut sich auf‘s Beschnittenwerden, weil er danach ein echter Mann sein soll. Safiya, 13, aus Berlin freut sich darauf, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, weil ihr die Gebote ihres Gottes Allah sehr wichtig sind. Und der mongolische Junge Baljaa, Enkel eines Schamanen, begegnet dem Geist seines Opas und verbrennt sein Lieblingsbuch, um es dem Opa im Jenseits zu schenken.

Kirchenaustritt muss kostenfrei bleiben

Pressemitteilung vom 17. Mai 2013

(Berlin) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Berlin protestiert gegen die Pläne des Senats, Gebühren für den Kirchenaustritt zu erheben. „Das Recht, aus einer Religionsgemeinschaft auszutreten, ist Bestandteil des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und darf nicht durch vermeidbare Kosten erschwert werden“, sagt Wolfgang Mahnfitz, Sprecher der Berliner Regionalgruppe des IBKA. Aus Sicht des IBKA seien die Gebühren vermeidbar, wenn die Kirchen die Verwaltung ihrer Mitglieder selbst übernähmen oder der Senat die Erstattung der Verwaltungskosten von den Kirchen verlangte.

Knabenbeschneidung – akzeptiertes Ritual oder vorsätzliche Körperverletzung?

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Dienstag, 16. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Referenten: Prof. Rolf Herzberg und Rolf Stöckel
Der Eintritt ist frei.

Seit Monaten läuft nun eine kontroverse Debatte um die Strafbarkeit der Knabenbeschneidung. Zur weiteren Versachlichung der Debatte ist es gelungen, zwei prominente Vertreter für eine Informationsveranstaltung zu gewinnen.

Was Sie schon immer über den Vatikan wissen sollten

Fachtagung zu Vatikan und Papst anlässlich des Papstbesuches in Berlin

Samstag, 10. September 2011, 12:00–18:00

TU Berlin, Raum H 0106

Tagungsprogramm (hpd)

Nachruf auf Gerd Eggers

Foto von Gerd Eggers

Unser Mitglied, auch Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IBKA,

Gerd Eggers,

ist tot. Er erlag am 12. März 2011 einem Krebsleiden, das er über Jahre äußerst gefasst ertrug, zäh und aktiv weiterkämpfend für humanistische Ziele.

Gerd Eggers' Arbeitsschwerpunkte lagen beim Humanistischen Verband, in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie in der SPD, deren Arbeitskreis Bildung er angehörte. Zentrales Anliegen waren schulpolitische Ziele.

Aktionen des Regionalverbandes Berlin-Brandenburg

An dieser Stelle finden Sie Informationen über länger zurückliegende Auftritte in der Öffentlichkeit.

Treffen und Kontakt: IBKA Berlin-Brandenburg

Wenn Sie aktuelle Informationen über unsere nächsten Treffen erhalten möchten, kontaktieren Sie uns bitte:

per E-Mail: lvbb@ibka.org

oder schriftlich:
IBKA e.V. Landesverband Berlin-Brandenburg,
z.Hd. Silvia Kortmann
Postfach 48 03 29,
12253 Berlin

oder telefonisch: 030 - 688 153 49.

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