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Ziele und Grundsätze
- Ziele des IBKA
- Politischer Leitfaden
Ausführliche Darstellung der Grundsätze, Ziele und Forderungen
Vortrag mit Diskussion zur Thematik “konfessionslose Schüler und Religionsunterricht / Religionsersatzunterricht an öffentlichen Schulen”
Am 02.12.2011 hielt Rainer Ponitka auf Einladung der IBKA-Regionalgruppe Münsterland in der Universität Münster den Vortrag 'Religion ist kein Unterricht'.
Rainer Ponitka ist Landessprecher NRW und Sprecher der AG Schule des IBKA. Der IBKA in Nordrhein-Westfalen berät nichtreligiöse Schüler, Eltern und Lehrer und unterstützt sie in der Wahrung ihrer Religionsfreiheit.
Religionsunterricht hat an deutschen Schulen eine Sonderstellung.
In diesem Fach findet nicht die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Religionen statt, sondern die Vermittlung von Glaubenssätzen einer bestimmten Religionsgemeinschaft als Wahrheit. Sozusagen eine staatlich finanzierte Mitgliederschulung einzelner Religionsgemeinschaften.
Pressemitteilung vom 28.07.2011
(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen verurteilt den Verweis einer muslimischen Drittklässlerin von einer evangelischen Grundschule in Mönchengladbach.
"Der IBKA fordert die Abschaffung der staatlichen Konfessionsschulen zugunsten eines flächendeckenden Angebotes weltanschaulich neutraler Schulen", sagt IBKA-NRW-Sprecher Rainer Ponitka. "Schülerinnen und Schüler an staatlichen Bekenntnisschulen in NRW werden aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld geworfen, sobald sie sich gegen die Teilnahme am Religionsunterricht entscheiden. Religion und religiöse Unterweisung haben nur noch einen geringen Stellenwert in der Gesellschaft. Die Werte des modernen Zusammenlebens wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sind gegen Religion und Kirche erstritten worden. Die Ablehnung von Schülerinnen und Schülern aufgrund ihres Glaubens ist ein Relikt aus der Zeit der Glaubenskriege und hat an Schulen des demokratischen Staates nichts verloren."
Pressemitteilung vom 03.02.2011
(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Nordrhein-Westfalen verurteilt die Ablehnung nicht- oder andersgläubiger Schüler an staatlichen Bekenntnisschulen.
"Bekenntnisschulen sind ein Relikt aus der Zeit der Glaubenskriege. In einem weltanschaulich neutralen Staat müssen auch die staatlichen Schulen neutral sein", sagt IBKA-NRW-Sprecher Rainer Ponitka.
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Sohn/unsere Tochter *Name* wird voraussichtlich nach den Sommerferien *Jahr* die Klasse 5 einer weiterführenden Schule besuchen. Aus diesem Grunde wollen wir uns jetzt bereits informieren, unter welchen Kriterien die in Frage kommenden Schulen in und um *Ort* arbeiten, um eine Wahl treffen zu können, welche Schule *Name* besuchen soll.
Pressemitteilung vom 22.12.2010
(Lindlar) Um den Jahreswechsel wählen viele Eltern die Grundschule oder suchen nach einer passenden weiterführenden Schule für ihre Kinder. Neben Bildungsangebot, Lehrerqualifikation und Erreichbarkeit ist auch die weltanschaulich-religiöse Ausrichtung ein wichtiges Kriterium für die beständig anwachsende Zahl nichtreligiöser Eltern. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) NRW stellt in seinem Internet-Angebot einen Fragebogen für Eltern zur Verfügung, mit dem sie die Wahrung der Religionsfreiheit ihrer Kinder bei Schulleitungen erfragen können.
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Sohn/unsere Tochter *Name* wird voraussichtlich nach den Sommerferien *Jahr* in die erste Klasse einer Grundschule eingeschult. Aus diesem Grunde wollen wir uns jetzt bereits informieren, unter welchen Kriterien die in Frage kommenden Grundschulen in und um *Ort* arbeiten, um eine Wahl treffen zu können, welche Schule *Name* besuchen soll.
Am 19.11.2010 fand im Kulturzentrum Bahnhof BO-Langendreer ein Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zur Thematik “konfessionslose Schüler und Religionsunterricht bzw. Religionsersatzunterricht an öffentlichen Schulen” statt.
Ein Veranstaltungsbericht findet sich hier.
Referent Rainer Ponitka, geb 1965, ist seit 2006 Landessprecher NRW, seit 2007 auch Sprecher der AG Schule des IBKA.
Wie zu den vergangenen beiden Schuljahreswechseln verschickte der Landesverband NRW sein Schulrundschreiben an die öffentlichen Schulen des Landes.
Es mahnt die Einhaltung der Erlasse und Gesetze zur Wahrung der Rechte der konfessionslosen Schüler an. So wird an Schulen immer noch die Teilnahme an Gottesdiensten für obligatorisch erklärt, die Abmeldung vom Religionsunterricht erschwert, nichtgläubige Schüler werden durch das Abhalten von Schulgebeten ausgegrenzt.
04. August 2009
Seit dem Schuljahreswechsel 2007/2008 informiert der Landesverband NRW des IBKA die Schüler und Lehrer der öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen über die Rechte der konfessionslosen Schüler bezüglich der Teilnahme an Religionsunterricht und Schulgottesdienst und fordert deren Einhaltung ein.
Pressemitteilung vom 29.07.2009
Die geplante Einführung eines weiteren Religionsunterrichts kritisiert der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).
"Die nach Konfession getrennten Schülerinnen und Schüler reden im Unterricht jetzt schon über- und nicht miteinander. Die Einführung eines bekenntnisorientierten Islamunterrichts potenziert das Problem und löst es nicht", sagt Landessprecher Rainer Ponitka.