Die gute Frau
IBKA sponsort studentischen Abschlussfilm über die rigiden Abtreibungsgesetze Polens
Der Film handelt von einer polnischen Künstlerin und Mutter eines fünfjährigen Kindes, die von ihrer ungewollten Schwangerschaft erfährt. In einem Land, das den Wert eines Frauenlebens in Frage stellt, kämpft sie für ihre Freiheit und Selbstbestimmung, verliert jedoch letztendlich ihr Leben aufgrund der autoritären Abtreibungsgesetze Polens.
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten - und das Thema ist aktueller denn je. Der Film soll zeigen, wie schnell in einem Land, mitten in Europa, der Wert eines Frauenlebens in Frage gestellt werden kann, besonders dann, wenn eine Frau nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen möchte.
Der Film ist inspiriert vom Schicksal der Izabela S., die im September 2021 im Krankenhaus der südpolnischen Stadt Pszczyna aufgrund der rigiden polnischen Abtreibungsgesetze gestorben ist.
Ein Nachwuchsproduzent der Hamburg Media School ist bei seiner Recherche für Frauenrechte, Gleichberechtigung und den Schutz von Frauen gegen Gewalt auf den IBKA gestoßen und hat um finanzielle Unterstützung für das Vorhaben gebeten.
Der Film ist inzwischen in der ARD Mediathek abrufbar.