Historie des IBKA Berlin-Brandenburg

Historie

Der Landesverband Berlin-Brandenburg (LVBB) ist eine regionale Gliederung lt. § 7 der Satzung des IBKA. Er umfasst sämtliche Mitglieder in Berlin und Brandenburg. Innerhalb dieser Länder verwirklicht er auf der Grundlage der Satzung den Vereinszweck des IBKA entsprechend dem Politischen Leitfaden.

Intern hat der Landesverband sich eine Geschäftsordnung gegeben.

Mit Sitz in Berlin (West) besteht der IBKA bereits seit 1976 und ging dort aus dem "Bund der Konfessionslosen" hervor.

IBKA Landesverband Berlin-Brandenburg

Wir treffen uns regelmäßig gemeinsam mit den Evolutionären Humanisten gbs-berlin.org und der Atheistischen Hochschulgruppe Berlin http://athhg.guv.tu-berlin.de am letzten Donnerstagabend im Monat. Gäste sind willkommen; bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Näheres erfahren möchten.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Kontaktseite.

Aktueller Aufreger:
Selbstbestimmte Lebensgestaltung kontra religiöse "Lebensschützer"
Jedes Jahr im September ziehen religiös motivierte Abtreibungsgegner durch Berlin, um mit verlogenen Argumenten ein erneutes Verbot des Schwangerschaftsabbruchs zu erreichen. Nicht nur durch Berlin - sie touren auch durch Frankfurt, Münster etc. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn es betrifft nicht nur die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen, sondern die gesamte Lebensplanung - auch der Männer.
siehe auch http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

Aktueller Aufreger:
Kindermissionierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Stimmt es, dass Fernsehen bildet? Dies hält der Kinderkanal für unsere Kleinen bereit: der elfjährige Tahsin in der Türkei freut sich auf‘s Beschnittenwerden, weil er danach ein echter Mann sein soll. Safiya, 13, aus Berlin freut sich darauf, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, weil ihr die Gebote ihres Gottes Allah sehr wichtig sind. Und der mongolische Junge Baljaa, Enkel eines Schamanen, begegnet dem Geist seines Opas und verbrennt sein Lieblingsbuch, um es dem Opa im Jenseits zu schenken. mehr

Pressemitteilung vom 17. Mai 2013:
Kirchenaustritt muss kostenfrei bleiben

IBKA-Preis

Der IBKA-Preis wurde vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) erstmals am 11. Oktober 2008 verliehen. Mit dem Preis will der IBKA Personen und Organisationen auszeichnen, die sich in herausragender Weise um

Aufnahmeantrag

IBKA – Wer wir sind

Warum es uns gibt

Die Geschichte der Menschheit – eine Geschichte der Unmenschlichkeit. Maßgeblichen Anteil hieran hatten und haben die organisierten Religionen.

Ein Ende der religiösen Gewalt und Intoleranz ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Kaum ein Tag, an dem nicht von militanten Religionsanhängern Gewalttaten verübt werden. Menschen, die sich von religiösen Dogmen losgesagt haben, werden vielfach sozial ausgegrenzt und als moralisch minderwertig diffamiert. Manche müssen sogar um ihr Leben fürchten.

Auch innerhalb des Christentums hat sich bis in die Großkirchen hinein ein starker Trend zum Fundamentalismus entwickelt. Fundamentalistische Gruppierungen haben sich zum Ziel gesetzt, ihre religiös begründeten Wertvorstellungen für die gesamte Gesellschaft verbindlich zu machen.

All das wollen wir nicht einfach hinnehmen.

Unsere Ziele

Im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

Die Grundsätze, Ziele und Forderungen des IBKA sind ausführlich im Politischen Leitfaden niedergelegt.

Der IBKA betrachtet kritisch die gesellschaftliche Rolle von Religion und religiösen Gemeinschaften.

Eine zentrale politische Forderung des IBKA ist die Trennung von Staat und Religion. Dieses Prinzip wird in Deutschland auf vielfältige Weise verletzt. Zum Beispiel durch:

  • Konkordate und Staatskirchenverträge
  • Einzug der Kirchensteuer durch den Staat
  • Konfessionellen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und „Ehrfurcht vor Gott" als staatliches Erziehungsziel