Islamkritik unter kritischer Betrachtung

Patrick Bahners Buch „Die Panikmacher“

Freitag, 20. Mai 2011, 18 Uhr
Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden, Rheinstraße 78

Im Religionskritischen Arbeitskreis wollen wir über den gegenwärtigen Stand der Islamkritik in Deutschland diskutieren. Patrick Bahners kritisiert in seiner Streitschrift ‚Die Panikmacher’ Islamkritiker wie Necla Kelek und Henryk M. Broder. Ist diese Kritik berechtigt? Wo sind die Grenzen zwischen berechtigter Kritik am Islam und Islamophobie? Wir laden zu einer Diskussion ein – die auch die säkulare Kritik an der Religion des Islams auf den Prüfstand stellt.

Frankfurter Gottlosen-Stammtisch empört über Tanzverbot und geplante Ordnungsamt-Razzien

Pressemitteilung des Frankfurter Gottlosen-Stammtischs vom 14.04.2011

Der „Frankfurter Gottlosen-Stammtisch“ hat mit Empörung auf die Ankündigung des Ordnungsamtes Frankfurt reagiert, Veranstalter von Tanzveranstaltungen an Ostern verstärkt zu kontrollieren. Die versammelten Religionsfreien (Mitglieder des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, Säkulare Humanisten und Nichtorganisierte) sehen sich in dem Hessischen Feiertagsgesetz diskriminiert und rufen die Parteien auf, dieses Gesetz der Zeit anzupassen und das Verbot abzuschaffen. Sie wollen auch prüfen lassen, ob das Gesetz eine Diskriminierung von Religionslosen nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) darstellt.

Glaubens- und Innenansichten der Zeugen Jehovas

Ein Mitglied der Zeugen Jehovas stellt sich den Fragen

Referent: Manfred Bucksch (Zeuge Jehovas)

Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden, Rheinstraße 78

18. März 2011, 18 Uhr

Manfred Bucksch, Mitglied der Zeugen Jehovas, berichtet im Religionskritischen Arbeitskreis Wiesbaden über die Glaubensvorstellungen der Zeugen Jehovas und steht anschließend auch einer Diskussion zur Verfügung.

Interreligiöser Religionsunterricht ist keine Lösung

Pressemitteilung vom 23.09.2010

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) Hessen kritisiert den interreligiösen Unterricht an einem beruflichen Gymnasium in Offenbach. "Ein Unterricht, der mehrere Konfessionen umfasst, andere Religionen und nichtreligiöse Auffassungen aber nicht behandelt, verstößt gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität", sagt René Hartmann, Regionalbeauftragter Hessen des IBKA.

Ein solcher Unterricht sei im Unterschied zum konfessionellen Religionsunterricht nicht durch Artikel 7(3) Grundgesetz gedeckt. Daher müsse er als verfassungswidrig angesehen werden.

Konfessionslosenverband kritisiert Pläne zum Islamunterricht

Pressemitteilung vom 10.02.2009

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) äußert sich kritisch zur Absicht von Kultusministerin Henzler, einen islamischen Religionsunterricht an hessischen Schulen einzurichten. "Es ist ein absurder Gedanke, dass ein nach Religionen getrennter Unterricht zur besseren Integration beitragen könnte", sagte der IBKA-Regionalbeauftragte Hessen, René Hartmann.

Ablösung der kirchlichen Baulast in Hessen

Aus: IBKA Rundbrief Mai 2004

Am 17. Dezember 2003 unterzeichne­ten das Land Hessen und die Landes­kirchen einen Vertrag, der es erlaubt, ein Jahrhunderte altes "Recht" neu zu regeln. Es geht dabei um die so genannte Baulast, eine angebliche "Pflicht" der öffentlichen Hand, sich finanziell am Bau und Unter­halt kirch­licher Gebäude zu beteiligen oder die Kosten gar komplett zu übernehmen. Selbst wenn keine vertrag­liche oder gesetzliche Regelung besteht, können die Kirchengemeinden auf Grund ihrer in der Vergangenheit kontinuierlich angemelde­ten Ansprüche auch heute noch Geld für die Instandsetzung von Kirchen und Pfarrhäusern einfordern.