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Feuerbach-Preis 2004 für Franz Buggle

Aus: IBKA Rundbrief Dezember 2004

Am Freitag, dem 29. Oktober, verlieh der Bund für Geistesfreiheit im Musiksaal des Zeughauses zum zweiten Mal den Ludwig-Feuerbach-Preis. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wurde an den Freiburger Psychologieprofessor und IBKA-Beirats­mitglied Franz Buggle vergeben, der u. a. das viel beachtete Buch Denn sie wissen nicht, was sie glauben geschrieben hat, eine kritische Analyse der Bibel aus säkularer Sicht (erschienen 1992 bei Rowohlt, Neuauflage 2004 bei Alibri). Was nebenbei zu einem Briefwechsel mit dem früheren Trierer Bischof Spital geführt hat.

Nach einer kurzen Einführung von Dr. Czermak hat Gerhard Rampp zum Thema "Was hat Ludwig Feuerbach mit Augsburg zu tun"? referiert. Anschließend hielt der Bundesgeschäftsführer der DGHS, Dr. Kurt Schobert, die Laudatio auf den Preisträger.

Der Ludwig-Feuerbach-Preis ist eine Würdigung des anderen Augsburg, das mit Schubart, Most oder Brecht einige freie Geister hervorgebracht hat. Zudem ergänzt der Preis das kulturelle und weltanschauliche Spektrum der Stadt, auch angesichts der Tatsache, dass der bekannte Augsburger Friedens-Preis zwar von der Stadt dotiert, de facto aber von der evangelischen Kirche verliehen wird.