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Presseerklärung gegen Schulgebete

Presseerklärung

der Arbeitsgemeinschaft für die Trennung von Staat und Kirche
gegen Schulgebete per Gesetz an öffentlichen Schulen in Bayern

Augsburg, 6.Juni 1986. Die "Arbeitsgemeinschaft für die Trennung von Staat und Kirche", bestehend aus der Humanistischen Union (HU), dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), dem Deutschen Freidenker-Verband, der Freigeistigen Landesgemeinschaft Bayern und dem Bund für Geistesfreiheit Augsburg, protestiert gegen Versuche innerhalb der bayerischen CSU-Landtagsfraktion, Schülern und Lehrern Schulgebete per Gesetz aufzuzwingen.

Aufruf zum Kampf gegen Ethikunterricht

Aufruf des IBKA zum Kampf gegen Ethikunterricht

Aus: MIZ 1/83

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) ruft alle seine Mitglieder, die Leser der Zeitschrift MIZ und alle noch nicht organisierten, konfessionslosen Mitbürger dazu auf, gemeinsam mit ihm und den befreundeten Verbänden, die sich in der Arbeitsgemeinschaft für die Trennung von Staat und Kirche zusammengeschlossen haben, den verfassungswidrigen und diskriminierenden Ethikunterricht zu bekämpfen. Der IBKA bittet alle betroffenen und interessierten Mitbürger die von der Arbeitsgemeinschaft für die Trennung von Staat und Kirche verabschiedete Stellungnahme gegen den Ethikunterricht zu verbreiten. Er bittet Eltern, deren Kinder wegen Nichtteilnahme an einem christlichen Religionsunterricht in einen Sittenunterricht gezwungen werden sollen, sich dieser Diffamierung zu widersetzen.

Grundrechtsverletzungen und Diffamierungen durch den Ethikunterricht

Aus: MIZ 2+3/83

1. Ethikunterricht als Ersatz für die Nichtteilnahme am kirchlichen Religionsunterricht

Die Tatsache, daß der Ethikunterricht ein Ersatzunterricht bei Nichtteilnahme von Schülern am kirchlichen Religionsunterricht ist, ergibt sich de facto aus dem institutionalisierten Zwang zur Teilnahme für alle Schüler, die den konfessionellen Religionsunterricht nicht besuchen. Dieser Zwang zur Teilnahme folgt entweder aus den einschlägigen Artikeln der Landesverfassungen derjenigen Bundesländer, die den Ethikunterricht sogar in ihrer Landesverfassung glaubten absichern zu müssen, oder aus den Schulgesetzen einzelner Bundesländer.

Berliner Protokolle

Aus: MIZ 2/75

MIZ Vor fünf Jahren, am 2. Juli 1970, wurden die sogenannten "Berliner Protokolle", das sind Vereinbarungen über die Regelung gemeinsam interessierender Fragen zwischen dem Berliner Senat einerseits und der evangelischen und katholischen Kirche andererseits, unterzeichnet. MIZ veröffentlicht als bisher einziges Presseorgan in einer mehrteiligen Dokumentation die wichtigsten Passagen dieser Vereinbarungen.

Aufforderung zur Annullierung der Berliner Protokolle

Beilage zu MIZ 3. Jahrgang Nr.2/1974

An die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses, nachrichtlich an die Mitglieder des Deutschen Bundestages.

Aufforderung zur Annullierung der "Vereinbarung über die Regelung gemeinsam interessierender Fragen zwischen dem Berliner Senat einerseits und der evangelischen und katholischen Kirche andererseits" vom 2. Juli 1970.

Am 2. Juli 1970 wurden nach siebenjährigen Verhandlungen zwischen dem Berliner Senat und Kirchenvertretern Protokolle unterzeichnet, die die Beziehungen zwischen Staat und Kirche auf eine neuartige Grundlage stellen, die dem Prinzip der weltanschaulich-religiösen Neutralität des Staates widerspricht. Die Protokolle sind den Fraktionen des Abgeordnetenhauses lediglich nach Fertigstellung des Vertragstextes zur Kenntnis gebracht und vom Parlament nicht ratifiziert worden.