Landesverband Niedersachsen-Bremen

Ausgewählte Texte

Texte nach Themen

Regionen und AGs

Presse

Andere Informationsquellen

Diskussion

Über diese Seiten

IBKA NDS-HB

Landesverband Niedersachsen-Bremen

Stammtische und Treffen in Niedersachsen und Bremen 2017

Der IBKA-Landesverband Niedersachsen-Bremen lädt Mitglieder und Interessierte zu Stammtischen nichtreligiöser Menschen ein:

Nächster Stammtisch Hannover

  • am Freitag, den 05.05.2017
  • um 19:00 Uhr, Raum 2
  • im Pavillon Hannover, Lister Meile 4, 30161 Hannover (Karte)
  • Die Treffen in Hannover finden an jedem ersten Freitag im Monat statt.

Stammtisch Hildesheim

  • Donnerstag 13.04.2017 18:00 im Restaurant OS im Knochenhaueramtshaus, Marktplatz Hildesheim
  • Sonst Treffen nach Vereinbarung! Interessierte können sich unter 05121/1775763 anmelden.

Nächster Stammtisch Braunschweig

  • am Freitag, den 14.10.2016
  • um 19:00 Uhr
  • im Wirtshaus - Am Kohlmarkt, Kohlmarkt 10, Braunschweig (Karte)
  • weitere Termine in 2016:
    • 11.11.16 ⋅ 09.12.16
    • Die Treffen in Braunschweig finden immer am zweiten Freitag im Monat statt.

Ankündigung "1. IBKA-Aktion 2017" in Hannover

  • am Sonntag, 01. Mai 2017
  • Zeit: 10:00 bis ca. 17:00
  • Ort: Hannover-Innenstadt, am Neuen Rathaus

Am 1.Maifest des hannoverschen DGB werden auch wir wieder teilnehmen. Wir laden alle unsere Aktiven und alle Interessierten herzlich ein, bei unserem Infostand mitzumachen.

IBKA-Infostand 17.09.2016 in Bremen

Am Sa. 17.09. stellten wir unseren Infostand in der Bremer Innenstadt auf. Vier Aktive waren für fast fünf Stunden am Stand vertreten und versuchten, mit Bremer Bürgern ins Gespräch zu kommen. Da der uns zugewiesene Platz sonst regelmäßig von christlich missionierenden Ständen besetzt wird, an denen die Passanten ohne Interesse vorbeigehen, erregten wir wenig Aufmerksamkeit. Sobald Besucher jedoch registrierten, dass wir für säkulare Interessen eintreten, ergaben sich dann doch interessante Gespräche. Kirchenfinanzen, kirchliches Arbeitsrecht, das Lutherjahr – die Themen waren vielfältig und boten genug Anlass für uns, den IBKA und seine Ziele vorzustellen.
Insgesamt konnten wir am Ende ein positives Fazit ziehen. Es fanden sich auch Einige, die Interesse an einem regelmäßigen Stammtisch in Bremen bekundeten – Termine zu unseren Stammtischen finden sich auf dieser Seite.

Foto vom Stand

Ankündigung "3. IBKA-Aktion 2016" in Bremen

  • am Samstag, 17. September 2016
  • Zeit: ca. 11:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Bremen Innenstadt, Höhe Obernstraße / Piperstraße

Wir laden alle unsere Aktiven und alle Interessierten herzlich ein, bei unserem Infostand mitzumachen.

IBKA-Infostand 18. Juni 2016 in Hildesheim

An unserem Infostand am 18.06.2016 fanden sich etliche Hildesheimer ein, die sich über die Aktivitäten des IBKA informieren wollten. Zeitweilig von zwei Seiten eingerahmt von eifrigen christlichen Missionierern, die teils laut schreiend die Bibel rezitierten, versuchten wir, dem etwas entgegen zu setzen, was in einigen guten Gesprächen auch gelang. Unser Anliegen, die Trennung von Staat und Kirchen, stieß auf viel Zustimmung. Aber auch andere Themen wie Kirchenfinanzierungen und kirchliches Arbeitsrecht wurden angesprochen. Eine Kirchenmitarbeiterin sah ihre von Kündigung bedrohte Situation ganz nüchtern: "Wenn ich nicht mehr für die Kirche arbeite, kann ich endlich austreten" - und nahm einige unserer Kirchenaustritts-Flyern für Kollegen mit.

Ankündigung "2. IBKA-Aktion 2016" in Hildesheim

  • am Samstag, 18. Juni 2016
  • Zeit: ca. 11:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Hildesheim Innenstadt, Almsstraße (Fußgängerzone) Höhe Jakobikirche

Wir laden alle unsere Aktiven und alle Interessierten herzlich ein, bei unserem Infostand mitzumachen.

IBKA-Infostand 1. Maifest 2016 in Hannover

Wie in den letzten Jahren war der IBKA wieder mit einem Stand neben dem Rathaus auf der DGB-Kundgebung in Hannover vertreten.

Das von uns aufgegriffene Thema des Kirchenarbeitsrechts schien kein Problem für die Veranstaltungsbesucher zu sein. Stattdessen waren Themen wie Kirchenaustritt und die Ziele des IBKA Anlass für zahlreiche Gespräche. Eine beliebte Aussage war: "Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Damit habe ich nichts mehr zu tun". Wenn diese Leute dann hörten, welchen Einfluss die Kirchen weiterhin auf ihr Leben haben und welche beträchtlichen Summen die Kirchen aus dem Staatshaushalt erhalten, war das Erstaunen groß.

Interessant war die Beobachtung, dass einige Standbesucher das Gespräch mit uns mit den Worten "Ich bin erst am Stand vorbei gegangen, habe darüber nachgedacht und musste zurückkommen, um nachzufragen" begannen. Im Vergleich zu bisherigen Infoveranstaltungen ist das grundsätzliche Interesse am IBKA aufgefallen. Unser Hinweis auf unseren regelmäßigen Stammtisch im Café Konrad wurde gern aufgegriffen. Wir sind gespannt, ob wir am nächsten Freitag zahlreiche neue Gesichter sehen werden.

Über den Tag verteilt waren sechs Aktive am Stand präsent. Besonders gefreut hat uns, dass IBKA-Mitglied Dragan Pavlovic aus Hessen seine Reise unterbrach, um am Stand mitzuhelfen.

Foto vom Stand

Dieter Scribelka

Stellv. Landessprecher Niedersachsen/Bremen

Dieter Scribelka

Nach meiner Geburt wurde ich, wie es 1955 üblich war, getauft und war so, ohne gefragt zu werden, Mitglied der ev.-luth. Kirche. Ich hatte dann das Glück, unreligiös erzogen zu werden und die Freiheit, mich ohne äußeren Druck mit dem Thema Religion zu beschäftigen. Irgendwann gegen Ende meines Elektrotechnikstudiums habe ich dann den bewussten Schritt getan und bin aus der Kirche ausgetreten.

Mit Sorge beobachte ich, wie die Freiheiten, die unsere Vorfahren im Rahmen der Aufklärung erkämpft haben, zurückgedrängt werden und das Religiöse weltweit auf dem Vormarsch ist. Hier sehe ich nicht nur den Islam, sondern auch die christlichen Kirchen. Letztlich ist es mir egal, ob jemand an Götter oder Engel glaubt, hier ist mir die Religionsfreiheit ein Wert unserer freiheitlichen Demokratie, jedoch dieser Glaube und seine Wertvorstellungen gehören ins Private. Wer sein Leben nach religiösen Vorgaben einschränken möchte, soll dies tun, aber diese Vorgaben dürfen nicht das öffentliche Leben beeinflussen. Religionsfreiheit bedeutet auch die Freiheit, nicht religiös zu sein und so wie religiöse Menschen Respekt vor ihrer Religion erwarten, so erwarte ich umgekehrt auch den Respekt vor meiner Nicht-Religiosität und meiner damit verbundenen Sicht der Welt.

Seit April 2016 bin ich stv. Landessprecher und hoffe, weitere Mitstreiter zu finden, die gegen die Einschränkungen des Feiertagsgesetzes und den Blasphemieparagrafen demonstrieren und sich gegen den Einfluss von Kirchenvertretern in Ethikräten und politischen Kommissionen wenden.

Ankündigung "1. IBKA-Aktion 2016" in Hannover

  • am Sonntag, 01. Mai 2016
  • Zeit: 10:00 bis ca. 17:00
  • Ort: Hannover-Innenstadt, am Neuen Rathaus

Am 1.Maifest des hannoverschen DGB werden auch wir wieder teilnehmen. Wir laden alle unsere Aktiven und alle Interessierten herzlich ein, bei unserem Infostand mitzumachen.

Ulla Rissmann-Telle

Beisitzerin im Landesvorstand

Ulla Rissmann-Telle
Jahrgang 1950, geschieden, zwei Kinder

Meine Kindheit und Jugend waren alles andere als religiös geprägt: Meine Eltern waren keine Kirchgänger und sprachen nie über religiöse Themen. Der mich konfirmierende Pastor zweifelte selbst oft stark an der Richtigkeit seines Glaubens. Ich nahm alles Kirchliche eher als rituelle Hülle wahr, vor allem zu Weihnachten, Ostern und bei Beerdigungen. Mir blieben allerdings auch religiöse Indoktrinationen wie z. B. die Mär von der Erbsünde etc. zum Glück erspart.

Mein Kirchenaustritt vor 31 Jahren bedeutete viele Jahre nur eine Abkehr von der Kirche. Erst vor wenigen Jahren beschloss ich, mich aktiv mit dem Thema Atheismus und Laizismus auseinanderzusetzen, nicht zuletzt weil mein privates Umfeld sehr religiös geprägt ist.

In den öffentlichkeitswirksamen Aktionen des IBKA, dem ich vor einem Jahr beitrat, sehe ich eine Chance, Menschen über die Finanzierung kirchlicher Einrichtungen und sonstige Vorgänge in diesen aufzuklären sowie dafür einzutreten, dass der Glaube allein Privatsache ist und nicht öffentlich und finanziell gefördert werden sollte, wie es in Deutschland seit Jahrhunderten der Fall ist.