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Pressekonferenz zum Fall Thomas Bores

Pressekonferenz im Haus der Demokratie am 5. März

Der Fall des Franzosen Thomas Bores hat einen Skandal ins öffentliche Bewusstsein gerufen: In Berlin werden - unter Verletzung des Meldegesetzes und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (u.a. Richtlinie 95/46EG) - persönliche Daten von Zugezogenen im großen Stil an die beiden großen christlichen Kirchen weitergegeben. Deren Ziel ist es, Kirchensteuer auch von Menschen zu erheben, die als Säugling zwar getauft worden sind, sich aber nie als Mitglied einer Kirche verstanden haben, oder die vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten sind, dies aber nicht mehr nachweisen können.

Gegen diese in Europa einmalige Praxis beziehen Fédération Nationale de la Libre Pensée (Frankreich) und der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), unterstützt von der Atheist Alliance International (AAI), auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Stellung. Der Betroffene und Vertreter der beiden Verbände werden den Fall und die Hintergründe der Berliner "Rasterfahndung" darstellen.

Auf dem Podium:

  • Thomas Bores
  • Dr. Carsten Frerk (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten, Projektleiter "Kirchen als politische Akteure")
  • Claude Singer (Paris, Vorstandsmitglied von Libre Pensée)
  • Heinke Först (Libre Pensée)

Berlin, Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, Robert-Havemann-Saal
5. März 2015, 11 Uhr

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