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Soziale Einrichtungen

Antidiskriminierungsgesetz

Leserbrief zum Antidiskriminierungsgesetz

Aus: IBKA Rundbrief August 2002

Zu "Gerangel ums 'Verliererthema'", Frankfurter Rundschau, 20.04.02 (abgedruckt 30.04.02)

Keine eingetragene Lebenspartnerschaft für Beschäftigte in katholischen Einrichtungen

Auf Protest stieß der Beschluss der deutschen Bischofskonferenz, alle Beschäftigten in katholischen Einrichtungen zu entlassen, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen.

Was Beschäftigte des Arbeitgebers Kirche wissen sollten

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2001

In einem Artikel in "SOZIALEXTRA Nov/Dez 2000" führt Dr. Ulrich Hammer - Prof. für Sozialpädagogik an der FH Hildesheim - mehrere Beispielsfälle (sie haben sich so oder so ähnlich tatsächlich ereignet!) an, die zeigen, womit Beschäftigte in kirchlichen Einrichtungen rechnen müssen. Einen Fall möchten wir hier zitieren:

Lohndumping in der Diakonie

Aus: IBKA Rundbrief Juli 2001

Während die Caritas der Katholischen Kirche die Ergebnisse der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst bisher im Wesentlichen übernommen hat, nutzen die diakonischen Arbeitgeber die verfassungsrechtliche Sonderstellung der Kirchen in Deutschland schamlos aus, um über die Arbeitsrechtlichen Kommissionen Lohndumping zu betreiben. Mit der Absenkung der Vergütung im Hauswirtschaftsbereich bis zu 30 Prozent, schlechteren Regelungen für die Urlaubsvergütung, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die Berechnung des Weihnachtsgeldes insbesondere für die Schichtdienstleistenden, der einprozentigen Beteiligung an der Zusatzversorgungskasse vom Bruttolohn, der Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen fast ausschließlich im Interesse der Arbeitgeber und weiteren Verschlechterungen verschaffen sich die diakonischen Einrichtungen gegenüber den öffentlichen Arbeitgebern einseitig Konkurrenzvorteile. Im diakonischen Bereich wird damit eine zweite Tarifebene unterhalb des BAT eingezogen.

Konfessionslose begrüßen Forderung von ver.di nach gleichen Rechten für kirchlich Angestellte

Pressemitteilung vom 05.06.2001

Gleichstellung tut not!

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) begrüßt den Vorstoß der Gewerkschaft ver.di, das Grundrecht auf kollektive Wahrung von Arbeitnehmerinteressen auch für die Beschäftigten der Kirchen und ihrer Einrichtungen durchzusetzen.

ver.di übt Kritik an den kirchlichen Arbeitgebern, die den Abschluss von Tarifverträgen verweigern und ihren Beschäftigten das Streikrecht absprechen.

Soziale Projekte unterstützen

Selbstbestimmt zu leben, ist eines der zentralen Ziele von Konfessionslosen und Atheisten. Doch dafür bedarf es einer materiellen Grundlage, ausreichender Bildung und manchmal auch Unterstützung. Deshalb fördert der IBKA soziale Projekte im In- und Ausland, die auf nicht-religiöser Grundlage arbeiten.

Diskriminierung konfessionsloser Kinder

Der folgende Artikel aus dem Trierischen Volksfreund stellt ein seltenes Dokument dar, weil darin eine in den alten Bundesländern weit verbreitete Praxis deutlich wird:

"Hat er - bildlich - in ein Wespennest gestochen, der evangelische Gemeindepfarrer Wolfgang Struß aus meiner saarländischen Heimatgemeinde Neuweiler? Die Reaktionen lassen - fast - darauf schließen: Leserbriefe für und wider, Fernsehinterviews und Kommentare wechseln sich seit August bis heute ab. Was war geschehen? Diese Kirchengemeinde (1700 Mitglieder) unterhält seit etwa 30 Jahren einen zweigruppigen Kindergarten mit 50 Plätzen. [...] (Einen Rechtsanspruch für Dreijährige gibt es im Saarland - noch - nicht.) [...] Je Monat zahlt die Kirchengemeinde für jedes Kind 130 DM aus Kirchensteuermitteln hinzu.

Aktion Umverteilung

Wie die katholische Kirche in Nordrhein-Westfalen kommunale Zuschüsse einsetzt

Aus: MIZ 1/98

Kindergärten gehören zu den wenigen Sozialeinrichtungen, bei denen die freien Träger einen nennenswerten finanziellen Beitrag leisten müssen. Im Bundesland Bayern etwa sind es 20% (je 40% tragen Land und Kommune), die aus vereinnahmten Nutzungsgebühren und Eigenmitteln aufgebracht werden müssen. In Nordrhein-Westfalen kommt der gesamte Zuschuß von 73% der Betriebskosten aus der Landeskasse, häufig erhalten die Kirche jedoch darüberhinaus freiwillige Zuschüsse durch die Kommunen. Wie jetzt bekannt wurde, fließen diese keineswegs immer den Kindergärten der betreffenden Gemeinden zu.

Humanistische Gefangenenbetreuung

Der bfg Erlangen greift nach einem Kirchenprivileg

Aus: MIZ 4/97