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Staat und Religion allgemein

GBS-Petition gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung

"Nicht den Bock zum Gärtner machen!"

Der IBKA e.V. unterstützt die Petition der GBS

Anlässlich der Vorstellung des "Bündnisses für Erziehung" durch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Giordano Bruno Stiftung eine Online-Petition gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung gestartet. Der Stiftungsvorstand hält diesen Schritt für notwendig, weil in der medialen Berichterstattung über die Initiative der Familienministerin entscheidende Argumente bislang sträflichst vernachlässigt wurden. Zwar haben einige kritische Kommentare zu Recht angemerkt, dass das "Bündnis für Erziehung" von seiner ideologischen Anlage her dem Verfassungsprinzip der weltanschaulichen Neutralität des Staates widerspricht, der eigentliche Skandal dieses konservativen Vorstoßes wurde aber kaum thematisiert. Von der Leyens Erklärungen vor der Presse stellen nämlich nicht nur eine Beleidigung der aufklärerischen Vernunft dar, welche die fundamentalen Menschenrechte in einem Jahrhunderte währenden Emanzipationskampf gegen den erbitterten Widerstand der Kirchen erkämpfen musste, sondern auch eine Verhöhnung der Opfer christlicher (Heim-)Erziehung.

Von der Leyens Märchenstunde: Christliche Erziehung

Pressemitteilung vom 21.04.2006

Das am 20.04.2006 vorgestellte 'Bündnis für Erziehung', initiiert von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, soll Maßnahmen zur 'besseren' Kindererziehung auf das Basis 'christlicher Werte' erarbeiten.

Ministerpräsident Oettinger beleidigt Atheisten

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther Oettinger (CDU), sagte auf einem CDU-Neujahrstreff, Muslime seien ihm lieber als Scientologen oder Atheisten. Der Humanistische Verband protestierte in einer Pressemitteilung gegen diese herabsetzende Äußerung. (28.01.2006)

Grenzen der Religionsfreiheit

Workshop 1 der Tagung "Leitkultur Humanismus und Aufklärung" 2005 in Köln

Bericht von Ellen Kühl-Murges

Referenten: Prof. Hilgendorf, Prof. Pfahl-Traughber; Moderation: Dr. Czermak

Politischer Leitfaden: 1. Kirchliche Privilegien

1.1 Recht und Kirchenstatus

Das staatliche Recht darf keine Religionsgemeinschaft gegenüber anderen Organisationen bevorzugen. Auch darf nicht gestattet werden, dass religiöse Gruppen ihre Wertvorstellungen mit Hilfe staatlicher Gesetze für andere verbindlich machen.

Hamburger Staatskirchenvertrag schadet der Stadt

So urteilt die Welt über die Hamburger Staatskirchenverträge.

Die Verträge sind am 29.November unterzeichnet worden; damit sie in Kraft treten können, ist jedoch die Zustimmung der Bürgerschaft erforderlich.

Humanistische Schule unerwünscht

Die offene Diskriminierung von Nichtgläubigen durch staatliche Stellen in Bayern hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Gründung einer humanistischen Schule durch den HVD Nürnberg wurde von den Behörden mit der Begründung abgelehnt, eine Vereinigung nicht-religiöser Menschen könne keine Schule betreiben, da nach der Landesverfassung die Kinder in Ehrfurcht vor Gott zu erziehen seien. (27.10.2005)

Katholische Kirche idealisiert Vergangenheit

Pressemitteilung vom 06.10.2005

Anlässlich der Seligsprechung des Kardinals von Galen zum 9. Oktober 2005 kritisiert der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) eine verfälschende Darstellung der Vergangenheit durch die katholische Kirche.

Unions-Ministerpräsident auf Abwegen

Der Kreationismus (die Propagierung der biblischen Schöpfungsgeschichte anstelle der Evolutionstheorie) galt bislang hierzulande weithin als US-amerikanische Kuriosität. Das könnte sich ändern: Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) will bibeltreuen Evolutionskritikern ein Forum bieten, meldet der stern.