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IBKA Landesverband Berlin-Brandenburg

Wir treffen uns regelmäßig gemeinsam mit den Evolutionären Humanisten gbs-berlin.org und der Atheistischen Hochschulgruppe Berlin http://athhg.guv.tu-berlin.de am letzten Donnerstagabend im Monat. Gäste sind willkommen; bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Näheres erfahren möchten.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Kontaktseite.

Aktueller Aufreger:
Selbstbestimmte Lebensgestaltung kontra religiöse "Lebensschützer"
Jedes Jahr im September ziehen religiös motivierte Abtreibungsgegner durch Berlin, um mit verlogenen Argumenten ein erneutes Verbot des Schwangerschaftsabbruchs zu erreichen. Nicht nur durch Berlin - sie touren auch durch Frankfurt, Münster etc. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn es betrifft nicht nur die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen, sondern die gesamte Lebensplanung - auch der Männer.
siehe auch http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

Aktueller Aufreger:
Kindermissionierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Stimmt es, dass Fernsehen bildet? Dies hält der Kinderkanal für unsere Kleinen bereit: der elfjährige Tahsin in der Türkei freut sich auf‘s Beschnittenwerden, weil er danach ein echter Mann sein soll. Safiya, 13, aus Berlin freut sich darauf, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen, weil ihr die Gebote ihres Gottes Allah sehr wichtig sind. Und der mongolische Junge Baljaa, Enkel eines Schamanen, begegnet dem Geist seines Opas und verbrennt sein Lieblingsbuch, um es dem Opa im Jenseits zu schenken. mehr

Pressemitteilung vom 17. Mai 2013:
Kirchenaustritt muss kostenfrei bleiben
(Berlin) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Berlin protestiert gegen die Pläne des Senats, Gebühren für den Kirchenaustritt zu erheben. „Das Recht, aus einer Religionsgemeinschaft auszutreten, ist Bestandteil des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und darf nicht durch vermeidbare Kosten erschwert werden“, sagt Wolfgang Mahnfitz, Sprecher der Berliner Regionalgruppe des IBKA. Aus Sicht des IBKA seien die Gebühren vermeidbar, wenn die Kirchen die Verwaltung ihrer Mitglieder selbst übernähmen oder der Senat die Erstattung der Verwaltungskosten von den Kirchen verlangte. mehr

  • GerDiA - Aktionstag am 8. September 2012

    GerDiA-Logo.jpgWer einen sozialen Beruf hat, aber geschieden, unverheiratet schwanger, homosexuell, kirchenmüde oder gar konfessionslos ist, hat bei einem kirchlichen Arbeitgeber schlechte Karten. Denn bei Diakonie und Caritas gilt unser Arbeitsrecht nicht; dort sind die eingangs genannten "Vergehen" ein Kündigungsgrund. Nicht nur, dass dort nicht gestreikt werden darf - wer sein Privatleben nicht nach den kirchliche Moralvorstellungen richtet, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

    Auf diese Missstände möchte der IBKA e.V. mit einem bundesweiten Aktionstag am Sonnabend, dem 8. September, aufmerksam machen, zusammen mit der Giordano-Bruno-Stiftung. Sie finden den LVBB zusammen mit den Evolutionären Humanisten - der Berliner Regionalgruppe der gbs - auf dem Potsdamer Platz, Ecke Stresemannstr.

    Mehr Informationen zu dieser Kampagne finden Sie unter http://www.gerdia.de/

  • Ratze, go home!

    Die Reise des Papstes durch die Bundesrepublik stellte eine Missionierungstour auf Kosten aller Steuerzahler dar. Ein Bündnis aus über 60 Organisationen protestierte dagegen mit einer großen Demo und anderen Aktionen.

    Laut und bunt haben Tausende gegen den Papst und die Privilegien der Kirche demonstriert, und wir waren dabei: rund ein Fünftel der Berlin-Brandenburger IBKA-Mitglieder plus Begleitung. Transparente zur Anti-Papst-Demo.jpg Wir haben nicht nur unseren Unmut über die Papstrede im Bundestag kundgetan, die gegen das Prinzip der Neutralität des Staates verstieß, sondern auch gegen die religiöse Erziehung, den Vatikan, den Kuschelkurs von Staat und Kirche und die Handgreiflichkeiten von Pfaffen protestiert. Einen Eindruck von der Demo kann man beim Humanistischen Pressedienst bekommen (http://hpd.de/node/12001, mit Link auf ein Video). Dort sieht man: Es waren richtig viele.

  • Mit Flyer und Zwiebelsuppe - Infostand bei "Suppe und Mucke"

    Ein Kiezfest in Berlin-Friedrichshain gab uns die Gelegenheit, am Sonnabend, dem 20.8.11, bei einem Schälchen Suppe mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Passend zum Kirchenaustrittsjahr hatten wir viele Flyer zu den Kirchenfinanzen bereitgelegt. Sie wurden gern genommen, ebenso wie die Postkarten mit den hinreißenden Karikaturen von Tilly.
    Foto vom Infostand SuppeUndMucke 2011 Dass wir alle mit unseren Steuern die Kirchen mitfinanzieren, war vielen Festbesuchern bewusst; dass die Kirchen ihre Einnahmen nur zu geringem Teil für soziale Zwecke einsetzt, war weniger bekannt. Tatsächlich verwenden sie den größten Teil davon für den eigenen Bedarf (Personalkosten, Verwaltung, ...) und nur ca. 10% für soziale Zwecke. Viele vermeintlich kirchliche Einrichtungen werden tatsächlich vom Staat oder den Krankenkassen finanziert; die kirchlichen "Träger" bezahlen sozusagen nur das Etikett. Der IBKA hat am 11.11.10 das Kirchenaustrittsjahr ausgerufen, um über diese Thematik zu informieren.

    Außer uns waren rund 40 andere soziale oder politische Gruppen oder Initiativen dabei sowie zahlreiche Musikgruppen. Zusammen boten sie ein kulinarisch-kulturelles Kaleidoskop, das Menschen verschiedener kultureller und sozialer Herkunft und verschiedener Ansichten zusammenführte.

Weitere Informationen finden Sie hier:

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