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Thierse polemisiert gegen Ethik

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat den Ethikunterricht in Berlin als "staatlich verordneten Weltanschauungsunterricht" bezeichnet und Bezüge zu DDR-Zeiten hergestellt. Damit hat er sich – nicht zum ersten Mal – deutlich gegen die Berliner SPD positioniert (taz.de: Thierse schimpft auf Ethik).

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass ein staatlicher Werteunterricht in vielen Bundesländern bereits existiert und auch von den Gegnern des Berliner Ethikunterrichts – wie den Kirchen und Pro Reli – gefordert wird. Auch nach dem Willen der Kirchen soll Ethik Pflicht sein – allerdings nur für diejenigen, die am kirchlich gebundenen Religionsunterricht nicht teilnehmen. Zu den Hintergründen siehe den Artikel Den Kirchen geht es vor allem um die Missionierung zum Streit um LER in Brandenburg.

René Hartmann (04.12.2008)