"Pro Reli" für Trennung nach Bekenntnis
In Berlin ist ein weltanschaulich neutraler Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler Pflichtfach. Doch damit wollen sich die beiden großen Kirchen nicht abfinden. Die kirchennahe Initiative „Pro Reli“ sammelt Unterschriften für eine Wahlpflicht Ethik/Religion, d.h. für eine Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der Glaubenszugehörigkeit.
Eine solche Trennung nach dem Bekenntnis wird leider in fast allen anderen Bundesländern praktiziert. Der IBKA wendet sich in seinem Politischen Leitfaden gegen diese Praxis, die pädagogisch kontraproduktiv ist und ausschließlich der kirchlichen Besitzstandswahrung dient.
Links zum Thema:
- Ein Spiel mit falschen Karten – Humanistischer Verband kritisiert „Pro Reli“ (hpd-online)
- Volksbegehren „Pro Reli“ schafft keine Wahlfreiheit in Glaubensdingen – Pressemitteilung der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg
- Politischer Leitfaden: Jugend und Bildung
René Hartmann (28.09.2007, aktualisiert am 30.11.2007)
