Atheistische Konferenz in Kopenhagen

Mitte Juni 2010 fand in Kopenhagen die atheistische Konferenz "Gods & Politics" statt, gemeinsam organisiert von der Atheist Alliance International (AAI) und der Dänischen Atheistischen Gesellschaft (Ateistik Skelskab)

Mit nicht weniger als 21 Referenten hatte die Konferenz einen wahrlich beeindruckenden Umfang. Ort der Konferenz war der sogenannte "Schwarze Diamant" in Kopenhagen, der Teil der Königlichen Dänischen Bibliothek ist.

Die als Rednerin angekündigte Taslima Nasrin konnte an der Konferenz nicht teilnehmen, da sie wegen eines als blasphemisch eingestuften Buches an der Ausreise aus Indien gehindert wurde.

Die Bahai-Religion

Dienstag, 9. März, 19 Uhr
Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden, Rheinstraße 78

Vortrag und Diskussion mit Faribors Kasemsadeh von der Bahai-Gemeinde Hünstetten/Idstein

Veranstalter: Religionskritischer Arbeitskreis Wiesbaden – eine Initiative von IBKA und Freireligiöser Gemeinde Wiesbaden.

Internationale atheistische Konferenz in Kopenhagen

Gods & Politics

18.–20. Juni 2010 in der Dänischen Königlichen Bibliothek ("Schwarzer Diamant")

Abschlusserklärung der Konferenz in deutscher Übersetzung

Website der Konferenz: atheistconvention.eu

Veranstalter: Ateistisk Selskab (Dänische Atheistische Gesellschaft) und Atheist Alliance International

Kopenhagen: “Gods & Politics” (wissenrockt.de)

Bericht von der Konferenz

Nesin-Stiftung von Überschwemmungen getroffen

Überschwemmtes Gelände der Nesin-Stiftung

Die Nesin-Stiftung für Kinder und Jugendliche (Nesin Vakfi) ist von den Überschwemmungen in der Region Istanbul schwer getroffen worden. Die für die Wiederinstandsetzung nötigen Mittel übersteigen die Möglichkeiten der Stiftung. Der deutsche Förderverein FöNeS informiert auf einer Sonderseite. (11.10.2009)

Irland stellt Gotteslästerung unter Strafe

Aus: IBKA Rundbrief September 2009

Das irische Parlament hat am 11. Juli mit einer Stimme Mehrheit ein Gesetz („Defamation Bill“) verabschiedet, das neben anderen Tatbeständen blasphemische Äußerungen unter Strafe stellt. Bis zu 25.000 Euro können dafür fällig werden. Weiterhin enthält das Gesetz Regelungen zur Auffindung und Beschlagnahme der beanstandeten Schriften oder Abbildungen.

Der irische Justizminister Dermot Ahern verteidigte das Gesetz mit Hinweis auf die irische Verfassung von 1937, nach der die Veröffentlichung von „gotteslästerlichem, umstürzlerischem oder unsittlichem Material“ strafbar sei.

UN-Menschenrechtsrat wird zum Kampf gegen Religionskritik missbraucht

Am 26. März 2009 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat auf Initiative Pakistans eine Resolution, die die "Diffamierung von Religionen" zur Menschenrechtsverletzung erklärt. Diese Resolution, die das "Recht" von Religionen, von Kritik verschont zu bleiben, zum Menschenrecht erklärt und so den Begriff der Menschenrechte auf den Kopf stellt, ist kein Einzelfall. Seit zehn Jahren versuchen islamische Staaten, die Vereinten Nationen zur Bekämpfung von Religionskritik zu instrumentalisieren.

Papst rehabilitiert Leugner des Judenmords

Mit der Rücknahme der Exkommunikation von vier ultrakonservativen Bischöfen hat sich Papst Benedikt XVI. auf den fundamentalistischen Flügel der katholischen Kirche zubewegt. Zusätzliche Brisanz erhält die Entscheidung des Vatikans dadurch, dass sich unter den Rehabilitierten ein Holocaustleugner befindet. Im Artikel Papst rehabilitiert Holocaustleugner behandelt Telepolis die Hintergründe.